Die 3 Säulen des Qi Gong:
Qi Gong Techniken :
Beim dynamischen Qi Gong bewegt sich der Körper von einer Position zur nächsten kombiniert mit der entsprechenden Atemtechnik. Dong Gong ist das wohl bekannteste und populärste Qi Gong in China und in den westlichen Ländern.
Beim passiven Qi Gong verbleibt der Körper in einer Ruheposition. Die Lebensenergie wird alleine durch geistige Kraft - Konzentration - kontrolliert. Man erreicht dies durch Visualisierung und präzise Atemtechniken. Jing Gong ist äußerlich passiv, aber innerlich aktiv.
Meditation in Bewegung:
Dong Gong und Jing Dong ergänzen sich gleichzeitig gegenseitig.

Aus dem polaren Spannungsfeld zwischen den komplementären Kräften Yin und Yang entsteht die Lebensenergie. Qi.
Qi ist das chinesische Wort für “Lebensenergie”. Gong bedeutet “Arbeit”. Qi Gong ist folglich die Arbeit mit der/für die Lebensenergie. Qi lässt sich auch mit Atem, Hauch Dampf oder Reis übersetzen. Qi Gong wird zur Stärkung des Geistes, des Körpers und der Gesundheit eingesetzt.
In Qi Gong harmonisieren die taoistische Yin-Yang-Lehre, die buddhistische Meditationslehre und die konfuzianische Philosophie.
Von den frühesten Anfängen ausgehend entwickelte sich in China eine Vielzahl von Stilarten des Qi Gong. Manche dienen als Basis für Kampfkünste, andere der Bewahrung der Gesundheit, alle erstreben das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang.
Nur wer regelmäßig Qi Gong praktiziert wird Tai Chi Chuan erfahren.