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	<title>Lebensweg Archives - Tai Chi Akademie Kaiserslautern</title>
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	<description>Verein für Tai Chi Chuan, Kung Fu, Qi Gong und chinesische Kultur</description>
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		<title>Tai Chi, Qi Gong und Kung Fu als &#8222;Therapie&#8220;</title>
		<link>https://www.tai-chi-akademie.de/tai-chi-qi-gong-und-kung-fu-als-therapie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2015 19:06:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zu unserem Blogeintrag. Diese Woche haben wir einen Beitrag für dich, dessen Verfasser anonym bleiben wird. Es ist die Erfahrungsgeschichte einer 49 Jahre alten Schülerin, die sich aufraffte um ihr Leben neu zu erleben. &#160; Wir danken ihr von Herzen für diese ehrlichen Zeilen und wünschen dir viel Freude beim Lesen. Wer weiß, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich Willkommen zu unserem Blogeintrag. Diese Woche haben wir einen Beitrag für dich, dessen Verfasser anonym bleiben wird. Es ist die Erfahrungsgeschichte einer 49 Jahre alten Schülerin, die sich aufraffte um ihr Leben neu zu erleben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir danken ihr von Herzen für diese ehrlichen Zeilen und wünschen dir viel Freude beim Lesen. Wer weiß, vielleicht brauchst auch du ein wenig Mut um glücklicher zu leben?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Seit einigen Jahren war ich (49 Jahre alt) auf der Suche nach etwas, das mir sowohl physisch, als auch seelisch helfen kann, &#8222;stabiler&#8220; zu werden, einige Schwierigkeiten und Probleme zu lösen. Vor zwei Jahren fand ich schließlich den Weg zur chinesischen Kampfkunst. Nach einem Probe-Training im Tai Chi war ich schon ziemlich sicher: &#8222;Das ist es!“ Aber der Einstieg erwies sich dann doch als schwieriger als gedacht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3655" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3655" class="size-medium wp-image-3655" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_steiniger-Weg_bild-1-200x300.jpg" alt="Mancher Weg ist sehr beschwerlich ..." width="200" height="300" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_steiniger-Weg_bild-1-200x300.jpg 200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_steiniger-Weg_bild-1-53x80.jpg 53w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_steiniger-Weg_bild-1-687x1030.jpg 687w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_steiniger-Weg_bild-1.jpg 1001w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_steiniger-Weg_bild-1-470x705.jpg 470w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_steiniger-Weg_bild-1-450x674.jpg 450w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-3655" class="wp-caption-text">Mancher Weg ist sehr beschwerlich &#8230;</p></div>
<p>Dazu muss ich anmerken, dass ich durch verschiedene Ereignisse in Kindheit und Jugend, die ich hier nicht im Einzelnen ausführen möchte, an Depressionen und Angstzuständen leide. &#8222;Trigger-Worte&#8220; und &#8222;-Situationen&#8220; werfen mich von einem Augenblick zum anderen völlig aus der Bahn. Sie lösen Angst- und Panikreaktionen aus die ich nicht steuern kann. So waren die ersten Wochen und Monate sehr schwierig, weil z.B. das Qi Gong Türen aufstieß, die ich lieber geschlossen gehalten hätte. Zumindest empfand ich es am Anfang so. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch im Tai Chi war es zunächst nicht leicht. In einem Raum mit fremden Leuten zu sein war das eine, das andere war mein Gefühl des &#8222;Nichtkönnens&#8220; und des &#8222;das werde ich nie schaffen&#8220;. Diese waren so stark, dass ich mich immer wieder zwingen musste zum Training zu gehen. Wenn ich mich überwunden hatte, machte mir das Training sehr viel Spaß, aber die Angstsituationen waren sehr heftig und kaum auszuhalten. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Beispiel dafür war, als unser Meister die ersten Schritte der &#8222;Form 24&#8220; abfragte. Jeder sollte alleine vor ihm und der Gruppe die Form laufen. Das Wort &#8222;alleine&#8220; ist eines meines &#8222;Trigger&#8220;, also so eine Art Knopfdruck. Ich war gelähmt vor Angst und konnte nicht kontrollieren was folgte. Ich stand einfach an der Wand im wahrsten Sinne des Wortes. Ich konnte mich weder bewegen, noch irgendetwas sagen. Der Meister hat glücklicherweise nicht darauf bestanden, meine Form zu sehen. Dieses Verständnis tat sehr gut und ich bin ihm für seine mitfühlende Haltung immer noch dankbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3658" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3658" class="wp-image-3658 size-medium" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_tritt-ein_bild-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_tritt-ein_bild-2-300x200.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_tritt-ein_bild-2-80x53.jpg 80w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_tritt-ein_bild-2-1030x686.jpg 1030w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_tritt-ein_bild-2.jpg 1500w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_tritt-ein_bild-2-705x470.jpg 705w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_tritt-ein_bild-2-450x300.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-3658" class="wp-caption-text">Manche Türen muss man aufstoßen &#8230;</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gab noch einige ähnliche Situationen dieser Art, von &#8222;völlig aufgelöst aus dem Training wegzulaufen&#8220; bis zur völligen Resignation und Aufgabe. Aber die Geduld des Meisters, einige Gespräche und immer wieder Zuspruch durch ihn sowie aus den Reihen der Mitschüler haben nach und nach dazu geführt, dass einige der Blockaden aufbrachen. Dies war zwar äußerst unangenehm, aber ich merkte mehr und mehr, das sich all die Anstrengung und der innere Kampf lohnen würden. Der Weg war lang jetzt, nach zwei Jahren, bin ich sehr viel stabiler im Umgang mit Kollegen. Ich kann Gesprächspartner direkt ansehen und Blicke nicht mehr unsicher zu Boden. Von &#8222;Du strahlt mehr Selbstbewusstsein aus&#8220; bis zu &#8222;Du lässt Dir nicht mehr so viel gefallen, weiter so!&#8220; gehen die Bemerkungen meiner Kolleginnen. Das bestärkt mich und zeigt mir, dass ich auf einem guten Weg bin. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Durch die Hinzunahme des Kung Fu-Trainings vor einem knappen Jahr hat sich noch mehr verbessert. Nicht nur Kondition und Beweglichkeit, sondern auch, dass ich mir Ziele setzen kann und sie auch erreiche. Ich entwickelte Ausdauer und den Willen, etwas zu schaffen. Und mit jedem &#8222;Geschafft!!!&#8220; steigt die Motivation weiter zu kämpfen. Ich gehe in kleinen, für mich aber großen Schritten vorwärts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3656" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3656" class="size-medium wp-image-3656" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_Berge-überwinden_bild-3-300x169.jpg" alt="Manchen Gipfel muss man erklimmen ..." width="300" height="169" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_Berge-überwinden_bild-3-300x169.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_Berge-überwinden_bild-3-80x45.jpg 80w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_Berge-überwinden_bild-3-1030x580.jpg 1030w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_Berge-überwinden_bild-3.jpg 1500w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_Berge-überwinden_bild-3-705x397.jpg 705w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/Kung-Fu-Kaiserslautern_Berge-überwinden_bild-3-450x253.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-3656" class="wp-caption-text">Manchen Gipfel muss man erklimmen &#8230;</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sicher ist Kung Fu nicht das alleinige Mittel gegen psychische Probleme und Erkrankungen. Aber mir hat es sehr geholfen. Noch immer komme ich an Grenzen, aber ich habe gelernt, dass ich sie überwinden kann. Vor Herausforderungen knicke ich nicht mehr so schnell ein. Ich verfalle nicht mehr so schnell in Panik und wenn, dann schaffe ich es auch diese Angst zu meistern. Ich stelle mich der Angst und halte sie besser aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig vermitteln, was mir Kung Fu, Tai Chi und Qi Gong bedeuten.<br />
Kindheits-Traumata und Misshandlungen müssen nicht die Persönlichkeit zerstören oder einschränken! Es lohnt jede Anstrengung, wieder ins Leben zu finden.<br />
Frei nach dem Motto &#8222;Es ist ein steiniger Weg, doch es lohnt, ihn zu geh&#8217;n&#8220; (Zitat)<br />
Am Ende möchte ich meinem Meister und meinen Freunden im Training für alles von Herzen danken.<br />
Ich wünsche allen Lesern viel Freude und Mut im Leben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>M. aus Bielefeld</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So nun sind wir schon wieder am Ende angelangt. Wie hat dir der heutige Text gefallen? Kennst du ähnliche Situationen wie die unserer Schülerin? Wie hast du sie gemeistert oder bist du gar noch auf der Suche nach deiner eigenen Strategie?<br />
Vielleicht ist die Kampfkunst auch etwas für dich? Es ist nie zu spät etwas zu verändern!<br />
&nbsp;</p>
<p>Wenn dir der Text gefallen hat, teile ihn gerne auf deiner Social Media Seite.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alles Gute und bis zum nächsten Mal,<br />
dein Team der Tai Chi Akademie</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kampfkunsttraining als Lebenshilfe?</title>
		<link>https://www.tai-chi-akademie.de/kampfkunsttraining-als-lebenshilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2014 11:00:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zu unserem neuen Blogeintrag. Unser Trainer Jörg Roth möchte heute ein wenig zum Nachdenken anregen. Aus diesem Grund würden wir uns sehr freuen, wenn der folgende Text in Kommentaren diskutiert wird. Hallo Zusammen, hier ist mal wieder Jörg Roth. Ich behaupte jetzt einfach mal ganz provokant, dass das Kampfkunsttraining die Fähigkeit innehat, das Leben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich Willkommen zu unserem neuen Blogeintrag. Unser Trainer Jörg Roth möchte heute ein wenig zum Nachdenken anregen. Aus diesem Grund würden wir uns sehr freuen, wenn der folgende Text in Kommentaren diskutiert wird.<span id="more-2629"></span></p>
<p>Hallo Zusammen, hier ist mal wieder Jörg Roth. Ich behaupte jetzt einfach mal ganz provokant, dass das Kampfkunsttraining die Fähigkeit innehat, das Leben von Menschen positiv zu verändern.</p>
<p><em>&#8222;Wieso denn das?&#8220;, wirst du wohl denken. Was hat Kampfsport mit dem normalen Alltag zu tun?</em></p>
<p>Um diese Frage zu beantworten, möchte ich die vielen Parallelen zwischen alltäglichen Lebensanforderungen sowie deren Meisterung und dem Kampfkunsttraining erläutern. In meinen 7 Jahren intensiver Kampfkunstschulung stieß ich immer wieder an meine Grenzen, musste Rückschläge hinnehmen, diese annehmen und als gegeben ertragen oder angespornt von der gestellten Anforderung die Situation aus eigener Kraft verbessern. Ich habe im Kampfkunsttraining wie auch in meiner Tätigkeit als Musiker gelernt, dass ein Mensch, der seine Ziele genau kennt, seinen Weg beharrlich und achtsam beschreitet, beinahe alles erreichen kann.</p>
<div id="attachment_2627" style="width: 1185px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2627" class="size-full wp-image-2627" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Shaolin-Tempel.jpg" alt="Ein Ziel seid meiner Jugend war das Training im Shaolin Tempel in China. Nun arbeite ich daran möglichst bald wieder dort zu trainieren. (Jörg Roth)" width="1175" height="1200" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Shaolin-Tempel.jpg 1175w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Shaolin-Tempel-146x150.jpg 146w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Shaolin-Tempel-293x300.jpg 293w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Shaolin-Tempel-1002x1024.jpg 1002w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Shaolin-Tempel-624x637.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1175px) 100vw, 1175px" /><p id="caption-attachment-2627" class="wp-caption-text">Ein Ziel seid meiner Jugend war das Training im Shaolin Tempel in China. Nun arbeite ich daran möglichst bald wieder dort zu trainieren. (Jörg Roth)</p></div>
<p>Im Kampfkunsttraining braucht man folgende Dinge:</p>
<ul>
<li>Man muss immer wieder aufstehen, egal wie hart man zu Boden geht.</li>
<li>Man muss Freunde haben, denen man vertraut.</li>
<li>Man muss lernen, seine Fähigkeiten und auch seine Schwächen zu erkennen und einen Weg finden, diese bestmöglich einzusetzen.</li>
<li>Man braucht Mitmenschen, die einem hin und wieder den Weg weisen können.</li>
<li>Und man muss Schmerz ertragen können ohne zu verzweifeln oder aufzugeben.</li>
</ul>
<p>Ich bin der Meinung, dass all diese Punkte auch im alltäglichen Leben hilfreich sind, um erfolgreich zu sein oder sein Glück zu finden.<br />
Im Training wird man durch einen Schlag auf die Matte gezwungen, da man nicht achtsam war oder die Deckung vernachlässigt hat. Schmerz ist ein guter Lehrer. Der wirksamste wahrscheinlich. So ist es auch im Leben.<br />
Ein Schicksalsschlag schickt uns auf die Bretter, wir können uns nun weinend auf dem Boden wälzen oder wie ein Kämpfer beherzt aufstehen und dem nächsten Schlag des Lebens ausweichen. Vielleicht gelingt es uns sogar, ihn mit einer Finte zu parieren und schnell siegreich aus dem Ring zu steigen. Wir müssen das Leben in die Hand nehmen und aufhören, anderen die Schuld für unser Leid zu geben. Niemand ist erfolgreich, wenn er stets seine Energie damit vergeudet, vor der Verantwortung für sein Tun zu fliehen.</p>
<div id="attachment_2626" style="width: 910px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2626" class="size-full wp-image-2626" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Bodhidharma.jpg" alt="Der Weg zur Bodhidharmahöhle oberhalb des Tempels wie ein Lebensweg. Voller ausgetretener Steiler Stufen und Stolperfallen aber er ist gesäumt von wunderschöner Natur und hat ein hochliegendes Ziel." width="900" height="1200" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Bodhidharma.jpg 900w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Bodhidharma-112x150.jpg 112w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Bodhidharma-225x300.jpg 225w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Bodhidharma-768x1024.jpg 768w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Bodhidharma-624x832.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><p id="caption-attachment-2626" class="wp-caption-text">Der Weg zur Bodhidharmahöhle oberhalb des Tempels wie ein Lebensweg. Voller ausgetretener Steiler Stufen und Stolperfallen aber er ist gesäumt von wunderschöner Natur und hat ein hochliegendes Ziel.</p></div>
<p>Im Training kommt es immer wieder dazu, dass mir Schüler erklären wollen, warum sie nicht üben konnten. Die Antwort ist doch ganz einfach, weil es nicht wichtig genug für sie war.<br />
Es liegt nicht an der Hausaufgabe, es liegt nicht am Job. Nur an der eigenen Entscheidung. Natürlich gibt es Schüler, die normalerweise immer fleißig sind, dort kommt es auch mal vor, dass die Zeit zum Üben fehlte. Das kommt jedoch nur selten vor und ist etwas völlig anderes, als wenn der Trainer jede Woche andere Ausreden zu hören bekommt, warum es wieder nicht geklappt hat. Eben so ist es im Leben oder?</p>
<p>Wenn man seine Lebenszeit und seine Kraft mit Ausreden und dem Verstecken von Schwächen vergeudet, ist es, wie wenn ein Känpfer mit einer Verletzung in den Ring steigt und die ganze Zeit nur damit beschäftigt ist, diese zu verstecken. Ein geschulter Gegner kann die Schwachstelle dennoch sehen und zu seinem Vorteil nutzen. Einen solchen Kampf kann man nur gewinnen, wenn man sich der Schwäche zwar bewusst ist, sie aber nicht als Handicap ansieht. Manchmal findet man sogar einen Weg, wie man sie siegreich nutzen kann.</p>
<p>In einem der Rocky-Filme sagte Sylvester Stallone folgenden Satz: &#8222;Im Ring gewinnt nicht der Stärkere, es gewinnt der, der öfter aufsteht als der andere.&#8220; Ich möchte dir &#8211; ob Kampfkünstler oder Lebenskünstler &#8211; die Kraft wünschen, immer wieder aufzustehen, auch wenn das Leben stärker zuschlägt, als du es deiner eigenen Meinung nach vertragen kannst. Steh auf und mach dein Ding mit Beharrlichkeit und Achtsamkeit. Ich bin überzeugt, du wirst siegreich sein.</p>
<p>Nun möchte ich mit einem Auszug eines Songtextes zum Ende kommen:</p>
<p>Band: Survivor<br />
Song: With a burning heart</p>
<p><em>In the warriors code</em><br />
<em> There&#8217;s no surrender</em><br />
<em> Though his body says, &#8222;Stop&#8220;</em><br />
<em> His spirit cries, &#8222;Never&#8220;</em></p>
<p><em>Deep in our soul</em><br />
<em> A quiet ember</em><br />
<em> Knows it&#8217;s you against you</em><br />
<em> It&#8217;s the paradox that drives us on</em></p>
<p><em>It&#8217;s a battle of wills</em><br />
<em> In the heat of attack</em><br />
<em> It&#8217;s the passion that kills</em><br />
<em> The victory is your&#8217;s alone</em></p>
<div id="attachment_2625" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2625" class="size-full wp-image-2625" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu.jpg" alt="Wenn etwas Spaß macht, ist es egal wie anstrengend es ist. Mit Begeisterung kann man Schmerzen und Leid überwinden und beherzt über sich selbst hinauswachsen. " width="1200" height="800" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu-150x100.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu-300x200.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu-1024x682.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu-624x416.jpg 624w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu-120x80.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2625" class="wp-caption-text">Wenn etwas Spaß macht, ist es egal wie anstrengend es ist. Mit Begeisterung kann man Schmerzen und Leid überwinden und beherzt über sich selbst hinauswachsen.</p></div>
<p>Schreibe mir doch deine persönliche Meinung zu dieser kleinen Gleichung. Gern kannst du den Beitrag auch teilen und mit deinen Bekannten und Freunden diskutieren. Was du gelesen hast, ist meine Erfahrung, meine Weltsicht, es muss nicht die deine sein oder werden, aber vielleicht bringt sie dich ein bisschen zum Nachdenken. Wenn dem so sein sollte habe ich alles erreicht, was ich mir mit diesem Eintrag erhofft habe.</p>
<p>Alles Gute und einen wundervollen Tag wünscht euch<br />
Jörg Roth<br />
Trainer für Kung fu<br />
Tai Chi Akademie e.V. Kaiserslautern</p>
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