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	<title>Meister Archives - Tai Chi Akademie Kaiserslautern</title>
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	<description>Verein für Tai Chi Chuan, Kung Fu, Qi Gong und chinesische Kultur</description>
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		<title>Der lange Weg zum Meistergrad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2015 12:00:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo und Willkommen zu unserem neuen Blogeintrag. Wie ist es wohl für einen Kampfkünstler, nach langen Jahren Training, endlich seine eigene Meisterernennung zu erleben. Bei uns in der Akademie haben diesen Weg nun zwei Mitglieder beschritten. Wir haben sie gebeten, uns ihre ganz eigenen Gedanken dazu zu schildern. Also lassen wir sie nun selbst zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und Willkommen zu unserem neuen Blogeintrag.<br />
Wie ist es wohl für einen Kampfkünstler, nach langen Jahren Training, endlich seine eigene Meisterernennung zu erleben. Bei uns in der Akademie haben diesen Weg nun zwei Mitglieder beschritten. Wir haben sie gebeten, uns ihre ganz eigenen Gedanken dazu zu schildern. Also lassen wir sie nun selbst zu Wort kommen:<span id="more-3065"></span></p>
<p>Hey, schön, dass dich unsere kleine Geschichte interessiert.<br />
Wir sind Markus Lesmeister und Dirk Hilgert. Seit einem Jahr, sind wir für das Kampftraining in der Tai Chi Akademie Kaiserslautern zuständig. Unser Kampfkunstweg begann 1991 bei Großmeister Frankie Dow. Von da an arbeiteten wir auch mit Meister Adelino Rondali zusammen, der durch unsere Meisterernennung nun selbst zu unserem Großmeister wurde. Unseren gemeinsamen Weg möchten wir dir in den folgenden Zeilen kurz näher bringen. Um umschreiben zu können, was die Verleihung des Meistertitels für uns bedeutet, muss man ihren Ursprung beleuchten. Wenn man mit Kampfkunst beginnt, ist es das erklärte Ziel „den Gürtel“ oder „den Titel“ irgendwann tragen zu dürfen. Also dann, wenn die Zeit des Schülers beendet und die Zeit des Meisters gekommen ist. Fängt man aber an zu trainieren, erfährt man in sehr kurzer Zeit, wie weit dieser Weg wirklich ist. Frankie Dow, unser Großmeister, prägte folgenden Satz:<br />
„Es ist egal welchen Gürtel du trägst, er hält lediglich die Hose oben.Wenn es darauf ankommt, ist nur wichtig, was du kannst“.<br />
Somit war klar, zum Lernen braucht es neben Zeit auch Ausdauer. Das Training, die Freundschaft und der gemeinsame Wille dieses Ziel erreichen zu wollen, prägte uns in all unseren Lebensphasen. Dieses Ziel vor Augen ging es Schritt für Schritt voran und dreimal kurz vor dem Erreichen, verhinderten gewisse Umstände „die“ Prüfung. Aufgeben, ein klares Nein, weiterkämpfen, ein klares Ja und dann auch nur gemeinsam! So übten und trainierten wir 3-4 mal die Woche um all dem, näher zu kommen. Bringt man also Ursprung und Ende zusammen, schließt sich für uns der Kreis und ein neuer beginnt. So fühlen wir uns heute, als Meister, auch immer noch als Schüler und sind auf der Suche nach dem, was uns weiter bringt.</p>
<div id="attachment_3067" style="width: 1510px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3067" class="size-full wp-image-3067" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-2.jpg" alt="Markus Lesmeister und Dirk Hilgert beim Training vor 20 Jahren. " width="1500" height="1000" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-2.jpg 1500w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-2-150x100.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-2-300x200.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-2-1024x682.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-2-624x416.jpg 624w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-2-120x80.jpg 120w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /><p id="caption-attachment-3067" class="wp-caption-text">Markus Lesmeister und Dirk Hilgert beim Training vor 20 Jahren.</p></div>
<p>Auf dem Weg zu unserer Meisterprüfung fühlten wir uns wie zwei Jungs auf dem Weg zum ersten Date, aufgeregt aber glücklich. Verlassen haben wir den Ort mit einem Gefühl der Zufriedenheit und absolut am Rande unserer Kraft. Also eigentlich ein perfekt gelaufenes erstes Date, aber realisieren konnten wir dies zuerst nicht. Die Tage zwischen Prüfung und Ernennung waren schier endlos. Dann war er gekommen, der 15. Dezember 2014 und wir sind am Ziel. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg, mit dem gleichen Gefühl wie am Prüfungstag. Wir betraten den Raum und waren überwältigt von 100 Menschen, welche gekommen waren um die Zeremonie gemeinsam mit uns zu erleben. Inmitten der Menschen saßen wir, aufgeregt und verdammt stolz auf das Erreichte, uns und unseren Verein. Die Zeremonie wurde von Jörg mit vier Schlägen auf den Gong eingeleitet und dauerte ca. 30 Minuten. Diese 30 Minuten krönten unseren Weg und machten aus einer Freundschaft, eine Bruderschaft, welche zusammen mit unserem Großmeister Adelino Rondalli durch Blut besiegelt wurde. In der Zeremonie steckte eine schier unglaubliche Vorbereitungszeit von zwei Monaten, wobei Jörg und Adelino sich dabei selbst übertroffen haben. Neben den Meistersiegeln, welche mit Stolz gesagt ihren Namen verdienen, spiegeln auch unsere chinesischen Namen, Fähigkeiten und Fertigkeiten von uns wieder. Darüber hinaus setzen sie die Tradition von den Großmeistern Dow und Rondalli fort. Mit Stolz können wir also behaupten, dass wir überwältigt vom Rahmen und den Inhalten der Zeremonie uns abschließend einreihen dürfen in eine langjährige Tradition von Meistern.<br />
Von diesem Moment an tragen wir die klangvollen Namen :<br />
Shi fu Jiang Xiong Ying<br />
江雄鷹<br />
und<br />
Shi fu Jiang Gang Yi<br />
江剛毅</p>
<div id="attachment_3068" style="width: 1510px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-3.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3068" class="size-full wp-image-3068" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-3.jpg" alt="Shi fu Jiang Xiong Ying (Dirk) und Shi Fu Jiang Gang Yi (Markus) mit Da Shi fu Jiang Jing Shen (Adelino Rondalli)" width="1500" height="994" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-3.jpg 1500w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-3-150x99.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-3-300x198.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-3-1024x678.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-3-624x413.jpg 624w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/tai-chi-akademie-kaiserslautern-kung-fu-kaiserslautern-meister-3-120x80.jpg 120w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></a><p id="caption-attachment-3068" class="wp-caption-text">Shi fu Jiang Xiong Ying (Dirk) und Shi fu Jiang Gang Yi (Markus) mit Da Shi Jiang Jing Shen (Adelino Rondalli)</p></div>
<p>In Dankbarkeit und Anerkennung möchten wir uns dafür voller Respekt und Ehre verbeugen.<br />
Dirk und Markus</p>
<p>So, wir hoffen dir hat diese kleine Geschichte gefallen. Hast du vielleicht schon mal etwas vergleichbares erlebt? Es muss ja nicht im Bezug auf eine Kampfkunst sein. Wir freuen uns über deine Meistergeschichten. Schreib uns doch welches Erlebnis in deinem Leben eine solch prägende Rolle eingenommen hat.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal<br />
Dein Team der<br />
Tai Chi Akademie Kaiserslautern</p>
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		<title>Strafen im Kampfkunstunterricht</title>
		<link>https://www.tai-chi-akademie.de/strafen-im-kampfkunstunterricht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2014 11:00:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo lieber Leser, herzlich willkommen zu unserem dieswöchigen Blog-Beitrag. Wir gehen dieses Mal auf die Konsequenzen aus der Disziplinfrage ein. Welche Strafen sind im Kampfkunsttraining angemessen und welche haben im Dojo / Daochang nichts zu suchen? Hier ist mal wieder Jörg Roth von der Tai Chi Akademie Kaiserslautern. In unserer modernen Welt ist es nicht immer leicht, Disziplin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo lieber Leser, herzlich willkommen zu unserem dieswöchigen Blog-Beitrag. Wir gehen dieses Mal auf die Konsequenzen aus der Disziplinfrage ein. Welche Strafen sind im Kampfkunsttraining angemessen und welche haben im Dojo / Daochang nichts zu suchen?<span id="more-2856"></span></p>
<p>Hier ist mal wieder Jörg Roth von der Tai Chi Akademie Kaiserslautern. In unserer modernen Welt ist es nicht immer leicht, Disziplin im Training durchzusetzen. Oft steht man gerade Kindern gegenüber, für die Disziplin und Konsequenz einfach Fremdwörter sind. Hier ist es besonders wichtig, im Training einen funktionierenden Strafenkatalog in der Hinterhand zu haben. Diese Strafen sind notwendig und müssen angemessen und wirkungsvoll sein, um bei den Schülern Fortschritte im Verhalten zu erzielen. Doch hört man leider immer wieder von Schulen, in denen Strafen an der Tagesordnung sind, die nicht nur unangemessen sind, sondern schlicht und einfach gegen jegliche guten Sitten verstoßen.</p>
<p>Prügelstrafen oder Ähnliches haben im Training nichts verloren!</p>
<ol>
<li>Liegestütze oder Situps: Die Anzahl steigt je nach Vergehen</li>
<li>Mabu (Pferdestand) stehen: nach einer oder zwei Minuten ist jedem klar, wo es lang geht</li>
<li>Eine Angemessene Zeit die Nichtbeachtung des Schülers und ihm Korrekturen und Lehre verweigern</li>
<li>Sofortiges Beenden seines Trainings! Sollten z.B. Punkt 1 oder 2 verweigert werden, schicken wir den Quertreiber nach Hause. (Darf bei Kindern nur im Beisein eines Erziehungsberechtigten angewandt werden, da sonst die Aufsichtspflicht verletzt wird. Alternativ kann man den Schüler bis zum Ende der Stunde auf die Bank setzen, die Eltern werden über den Vorfall informiert und über das Verhalten und die Regeln ausführlich aufgeklärt sobald er abgeholt wird)</li>
<li>Ein befristetes Verbot der Trainingsteilnahme,</li>
<li>sollte all das nicht helfen, kann auch ein endgültiger Ausschluss mit Vertragskündigung folgen.</li>
</ol>
<p>Ich muss jedoch sagen, dass wir den 4. Punkt bisher noch nicht anwenden mussten, worüber ich sehr froh bin.</p>
<div id="attachment_2859" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2859" class="size-full wp-image-2859" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen2.jpg" alt="Nach spätestens einer Minute in der MaBu-Haltung, werden nicht nur die Knie weich" width="800" height="1200" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen2.jpg 800w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen2-100x150.jpg 100w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen2-200x300.jpg 200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen2-682x1024.jpg 682w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen2-624x936.jpg 624w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-2859" class="wp-caption-text">Nach spätestens einer Minute in der MaBu-Haltung, werden nicht nur die Knie weich</p></div>
<p>Ganz persönlich reichte mir als Strafe schon das Wissen, den Unmut des Meisters auf mich gezogen zu haben. Für einen Schüler der unbedingt lernen möchte, ist es die schlimmste Strafe, nicht unterrichtet zu werden. Wenn ich Trainingszeit mit Liegestützen vergeuden musste, oder der Meister mich einen Abend lang ignorierte, wusste ich sofort, dass ich diesen Fehler nicht noch einmal tun würde.<br />
Natürlich gibt es auch Schüler, die sich auflehnen möchten oder sich gegen die Regeln des Vereins stellen. Für diese gab mir mein buddhistischer Meister Shi Yan Cheng einen wundervollen Satz mit auf den Weg.</p>
<p>LERNE ODER GEHE!</p>
<p>Darin bin ich auch sehr streng. Wer nicht möchte, wird nicht unterrichtet. Eine einfache Regel. Niemand kann mich zwingen, einen aufsässigen Schüler zu unterrichten, genauso wie ich mich keinem aufzwingen werde, der sich gegen meinen Unterricht stellt. Und noch eine Kleinigkeit möchte ich hier hinzufügen.<br />
Ich werde immer wieder gefragt, ob ein Trainer oder Meister einen Schüler anschreien darf. Meine Meinung dazu ist ja. Natürlich sollte es nicht zur Gewohnheit werden, was im Übrigen auch der Wirkung schadet, aber prinzipiell reden wir hier über Kampfkunstunterricht, nicht über eine Häkelgruppe. Wenn jemand Mist baut oder mit seinen Gedanken auf Sternenreise geht, muss ein Trainer auch die Möglichkeit haben, den Schüler unsanft zu wecken oder ihm unmissverständlich klarzumachen, dass er sich zusammenreißen soll. Wir reden in unserer Welt immer von einem respektvollen Umgang miteinander und der ist auch uns im Training äußerst wichtig. Das heißt aber keineswegs, dass wir deswegen jetzt Samthandschuhe anstelle von Lederboxhandschuhen tragen. Man sollte immer bedenken: ein Lehrer ist am besten, wenn er authentisch ist, denn einem Blender oder gekünstelten Rhetoriker folgt in einem Dojo niemand gern. Mit den folgenden wichtigen Leitsätzen möchte ich nun zum Ende kommen.<br />
Alle Mitglieder müssen in die Regeln des Dojo / Daochang umfassend eingewiesen werden und alle Strafmaßnahmen müssen bekannt sein. Regeln und Strafen müssen ohne Ausnahme und umgehend umgesetzt werden</p>
<div id="attachment_2858" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2858" class="size-full wp-image-2858" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen1.jpg" alt="Der Liegestück auf den Fäusten ist eine der häufigsten Strafen im Kampfkunstunterricht." width="1200" height="800" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen1.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen1-150x100.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen1-300x200.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen1-1024x682.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen1-624x416.jpg 624w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/tai-chi-akademie_blog_strafen1-120x80.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2858" class="wp-caption-text">Der Liegestück auf den Fäusten ist eine der häufigsten Strafen im Kampfkunstunterricht.</p></div>
<p>Wie immer sind dies hier meine Ansichten, abgesegnet durch unseren Meister Adelino Rondalli. Was uns nun brennend interessiert, sind die Stimmen anderer Kampfkunstschulen. Welche Strafen gibt es bei Euch, wie sind Eure Erfahrungen? Lasst es uns wissen mit einem Kommentar!</p>
<p>Bis zum nächsten Mal.<br />
Alles Gute<br />
Jörg Roth und das Team der<br />
Tai Chi Akademie e.V. Kaiserslautern</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Disziplin im Kampfkunsttraining</title>
		<link>https://www.tai-chi-akademie.de/disziplin-im-kampfkunsttraining/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2014 11:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Zen, Buddhismus & Philosophie]]></category>
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					<description><![CDATA[Hier ist wieder Jörg Roth aus dem Trainerteam der Tai Chi Akademie Kaiserslautern. Ich möchte diese Woche auf ein für mich sehr wichtiges Thema eingehen. Wie viel Disziplin ist im Kampfkunstunterricht nötig? Disziplin. Für mich beinhaltet dieser Begriff gleich zwei Tugenden die wir in der Tai Chi Akademie von allen unseren Schülern verlangen. bedachter Gehorsam [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ist wieder Jörg Roth aus dem Trainerteam der Tai Chi Akademie Kaiserslautern.<br />
Ich möchte diese Woche auf ein für mich sehr wichtiges Thema eingehen.<span id="more-2848"></span></p>
<p>Wie viel Disziplin ist im Kampfkunstunterricht nötig?<br />
Disziplin. Für mich beinhaltet dieser Begriff gleich zwei Tugenden die wir in der Tai Chi Akademie von allen unseren Schülern verlangen.</p>
<ol>
<li>bedachter Gehorsam</li>
<li>Selbstbeherrschung</li>
</ol>
<div id="attachment_2850" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2850" class="size-full wp-image-2850" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/2-Kampftraining-in-Kaiserslautern-1.jpg" alt="Aktives Kampftraining in der Tai Chi Akademie Kaiserslautern." width="1200" height="896" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/2-Kampftraining-in-Kaiserslautern-1.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/2-Kampftraining-in-Kaiserslautern-1-150x112.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/2-Kampftraining-in-Kaiserslautern-1-300x224.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/2-Kampftraining-in-Kaiserslautern-1-1024x764.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/2-Kampftraining-in-Kaiserslautern-1-624x465.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2850" class="wp-caption-text">Aktives Kampftraining in der Tai Chi Akademie Kaiserslautern.</p></div>
<p>Diese zwei Grundpfeiler sind meiner Meinung nach Voraussetzung zum erfolgreichen Studium der Kampfkünste und unabdingbarer Teil davon. Ich kann ich es zum Beispiel nicht mit meiner Gesinnung und Moral vereinbaren, einen disziplinlosen und unbeherrschten Menschen Techniken zu lehren, welche für ihn oder seine Mitmenschen gefährlich sein können. Als Trainer fühle ich mich schließlich für meine Schüler verantwortlich und vertraue darauf, dass sie das Wissen, das wir an sie weitergeben, nicht missbrauchen. Auch während des Trainings ist Disziplin unglaublich wichtig. In unseren Trainingsstunden gehört das Üben des aktiven Kampfes sowie das Erlenen von speziellen Verteidigungstechniken zum normalen Ablauf. Man stelle sich nun vor, wie viele Verletzungen wir riskieren würden, wenn wir bei einem solchen Training weder Gehorsam noch Selbstbeherrschung verlangen würden. Aus diesen Gründen muss auch das Wort des Meister und seiner unterrichtenden Gehilfen stets geachtet werden. Auch wenn dies niemals mit blindem Gehorsam verwechselt werden darf. Im Gegenteil. Ich finde Hinterfragen immer gut, da es von Aufmerksamkeit zeugt. Grundsätzliches Verweigern oder sofortiges Jammern sobald es mal anstrengend wird, zeugt hingegen von Ziel- und Disziplinlosigkeit. Dennoch erwarte ich, dass ein Schüler, der Teil unserer Akademie ist, so viel Vertrauen in unser Trainerteam hat, dass ausufernde Diskussionen oder gar ein verweigern unserer Anweisungen nicht vorkommen sollten. Das Maß ist hier, denke ich, wie auch im ganzen restlichen Leben, der gesunde Menschenverstand. Ein Ausbilder sagte mal zu mir: &#8222;Wenn du im Leben irgendetwas tust, das komplett bescheuert wirken würde, wenn du einen anderen Menschen dabei beobachten würdest, lass es!&#8220;</p>
<div id="attachment_2851" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2851" class="size-full wp-image-2851" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/3-Kung-fu-in-Kaiserslautern-2.jpg" alt="In China üben die Schüler 3 mal am Tag, bei Wind und Wetter im Freien. (aufgenommen in Dengfeng/China) " width="1200" height="900" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/3-Kung-fu-in-Kaiserslautern-2.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/3-Kung-fu-in-Kaiserslautern-2-150x112.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/3-Kung-fu-in-Kaiserslautern-2-300x225.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/3-Kung-fu-in-Kaiserslautern-2-1024x768.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/08/3-Kung-fu-in-Kaiserslautern-2-624x468.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2851" class="wp-caption-text">In China üben die Schüler 3 mal am Tag, bei Wind und Wetter im Freien. (aufgenommen in Dengfeng/China)</p></div>
<p>Ich hoffe ich konnte Dich ein wenig zum Nachdenken anregen. Ich bin davon überzeugt, dass Disziplin im ganzen Leben unabdingbar ist. Wer disziplinlos und ohne Verantwortung handelt, wird stets mit Leid konfrontiert werden. ( z.B. im Straßenverkehr oder im Berufsleben )<br />
Also öfter mal die Zähne zusammenbeißen und den modernen Larifari-Erziehungsweg hinter sich lassen. Respekt vor Älteren, Lehrern, Eltern und allen anderen Mitmenschen ist wichtig für ein harmonisches Zusammenleben und der leichte Weg ist meistens nicht der Beste. Für mich ist so manches alte Sprichwort heute wichtiger denn je, z.B.:</p>
<p><em>&#8222;Ohne Fleiß kein Preis!</em></p>
<p>oder</p>
<p><em>&#8222;Was du nicht willst das man dir tu&#8216; das füg&#8216; auch keinem andern zu!&#8220;</em></p>
<p>Alles Gute,<br />
Jörg Roth</p>
<p>Wie sind Deine Erfahrungen damit? Lass es uns wissen, wir freuen uns über Kommentare und das Teilen dieses kleinen Textes.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal,<br />
dein Team der Tai Chi Akademie Kaiserslautern</p>
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		<title>Mein Weg der Kampfkunst &#8211; Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2014 11:00:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Zwangspause durch die Versetzung meines Meisters kompensierte ich durch die Umfunktionierung meines Speichers, in einen Trainingsraum. Wie bereits gesagt, waren meine krankheitsbedingten Schwierigkeiten seit einem Jahr komplett verschwunden und so konnte ich viele Stunden in meinem neu erschaffenen eigenen Kampfkunstdojo verbringen. Es war eine wundervolle Zeit. Manchmal kamen auch befreundete Judo- oder Karatekas zum [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zwangspause durch die Versetzung meines Meisters kompensierte ich durch die Umfunktionierung meines Speichers, in einen Trainingsraum. Wie bereits gesagt, waren meine krankheitsbedingten Schwierigkeiten seit einem Jahr komplett verschwunden und so konnte ich viele Stunden in meinem neu erschaffenen eigenen Kampfkunstdojo verbringen. Es war eine wundervolle Zeit. Manchmal kamen auch befreundete Judo- oder Karatekas zum Trainieren und zum Erfahrungsaustausch, was meine Kenntnisse auch in diese Richtungen erweiterte.<span id="more-2639"></span></p>
<p>Mit zweien dieser Mitstreiter entschloss ich mich, eine Schule in Bern zu besuchen. Dort verbrachten wir in den kommenden fünf Jahren mehrere Urlaube und Ferien. Hiernach gewöhnte ich mir an, meine Urlaubsorte immer so zu wählen, dass es in erreichbarer Nähe Kampfkunstschulen gab. Das konnte ich fast immer realisieren und es beschehrte mir großartige Erfahrungen und Einblicke in die verschiedensten Systeme. Ich stellte fest, dass z.B. in Frankreich fast in jedem kleinen Ort eine solche Schule zu finden war.</p>
<p>Meine nie beendete Suche nach Tai Chi (inzwischen wusste ich, dass es Tai Chi Chuan heißt) führte mich nach einem Umzug an die französische Grenze in eine kleine Schule, in der endlich auch diese innere Kampfkunst unterrichtet wurde. Sechs Jahre lang durfte ich dort meine Erfahrungen sammeln. Dann musste ich leider zurück in die alte Heimat. 120 km von meiner Heimatstadt Kaiserslautern fand ich schliesslich auch eine Tai Chi Chuan-Schule. Glücklicherweise konnte ich das Training dort mit Familienbesuchen verbinden. So verbrachte ich einige Monate, bis ich bei einem Schwimmbadbesuch einen Amerikaner beobachtete, der die mir so vertrautgewordenen Bewegungenn des Tai Chi machte.<br />
Natürlich ging ich sofort zu ihm und wir kamen in&#8217;s Gespräch. Dabei ergab sich, dass er mich zu einem Training auf den Flughafen einlud wo er unter seinem Meister trainierte. Drei Jahre lang konnte ich dort teilnehmen, jedoch wurde auch dieser Meister in seinem Millitärdienst versetzt. Die Gemeinschaft traf sich anschließend immer seltener und löste sich schließlich nach einigen Monaten auf. Ich war wieder auf mich allein gestellt.</p>
<div id="attachment_2641" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2641" class="wp-image-2641 size-full" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Meister-Adelino-Rondalli_Jörg-Roth.jpg" alt="Natürlich unterliegt auch der Kung Fu Unterricht dem wachenden Auge von Meister Rondalli" width="1200" height="795" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Meister-Adelino-Rondalli_Jörg-Roth.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Meister-Adelino-Rondalli_Jörg-Roth-150x99.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Meister-Adelino-Rondalli_Jörg-Roth-300x198.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Meister-Adelino-Rondalli_Jörg-Roth-1024x678.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Meister-Adelino-Rondalli_Jörg-Roth-624x413.jpg 624w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Meister-Adelino-Rondalli_Jörg-Roth-120x80.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2641" class="wp-caption-text">Natürlich unterliegt auch der Kung Fu Unterricht dem wachenden Auge von Meister Rondalli</p></div>
<p>Etwas später auf der Veranstaltung eines Karatedojos bekam ich von einem Schiedsrichter den Tipp, dass ein neuer Verein bei uns gegründet werden solle welcher Tai Chi Chuan und Kung Fu unter einem Großmeister anbieten würde. Er sollte recht behalten! Ich wurde sofort Mitglied und konnte endlich unter professioneller Leitung weiterüben.<br />
Der Hinweis kam übrigens von meinem späteren Großmeister, mit dem ich viele Jahre später einen eigenen Verein, die Tai Chi Akademie, gründete.<br />
Der Verein besteht nun seit 11 Jahren. Mein Kampfkunst Weg ist immer noch steinig und schwer zu gehen, mit Schweiß, Muskelkater, Erfolgen, Niederlagen und viel Freude. Hoffentlich bleibt er so.</p>
<div id="attachment_2643" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2643" class="size-full wp-image-2643" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Unterricht-Tai-Chi-Adelino-Rondalli.CR2_.jpg" alt="Bewegung in perfekter Harmonie, Meister Rondalli beim Tai Chi Chuan im Yang-Stil" width="1200" height="680" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Unterricht-Tai-Chi-Adelino-Rondalli.CR2_.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Unterricht-Tai-Chi-Adelino-Rondalli.CR2_-150x85.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Unterricht-Tai-Chi-Adelino-Rondalli.CR2_-300x170.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Unterricht-Tai-Chi-Adelino-Rondalli.CR2_-1024x580.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Unterricht-Tai-Chi-Adelino-Rondalli.CR2_-624x353.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2643" class="wp-caption-text">Bewegung in perfekter Harmonie, Meister Rondalli beim Tai Chi Chuan im Yang-Stil</p></div>
<p>Zum Ende möchte ich dir noch einen kleinen Tipp mit auf deinen Weg geben:</p>
<p>Kommst Du an eine Weggabelung, beschreite sie.</p>
<p>Adelino Rondalli<br />
Sifu und Vereinsvorstand<br />
Tai Chi Akademie e. V. Kaiserslautern</p>
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		<title>Mein Weg zur Kampfkunst &#8211; Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2014 11:00:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein herzliches Hallo, schön das du auch heute wieder unseren Blog besuchst. Dieses mal haben wir etwas ganz besonderes Vorbereitet. Unser Meister Adelino Rondalli hat uns seinen langen Weg der Kampfkünste geschildert. Wir sind sehr stolz dir heute den ersten Teil seiner Geschichte präsentieren zu können und danken unserem Meister von ganzen Herzen für diesen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein herzliches Hallo,<br />
schön das du auch heute wieder unseren Blog besuchst. Dieses mal haben wir etwas ganz besonderes Vorbereitet. Unser Meister Adelino Rondalli hat uns seinen langen Weg der Kampfkünste geschildert. Wir sind sehr stolz dir heute den ersten Teil seiner Geschichte präsentieren zu können und danken unserem Meister von ganzen Herzen für diesen Text.<span id="more-2631"></span></p>
<p>Auch ich bin ein Schüler &#8230; <em>(Sifu Adelino Rondalli)</em></p>
<p>Am Beginn stand der Fußball, in der Schulmannschaft drittes Schuljahr Volksschule. Bei einem Schulfest wurde ich von meinem Lehrer kurzerhand zum linken Läufer ernannt, ich war total ungeeignet, übergewichtig, untrainiert, unmotiviert und zu faul zum Laufen. Immerhin konnte ich bei dem Spiel aus dem Stand eine Vorlage geben und wir gewannen, ich glaube 1:0. Das war es dann auch mit dem Breitensport. Zwei Jahre später fand ich mit dem Florettfechten etwas, dass mir, meiner Lauffaulheit und meinen Körperausmaßen entgegen kam. Hier durfte ich auch endlich einmal meine Eigenschaft als Linkshänder ausüben. In der Schule war das nicht erlaubt und wurde von unseren &#8222;fähigen&#8220; Pädagogen bestraft. Nach vier Jahren Fechtsport musste ich krankheitsbedingt einige Jahre auf Sport verzichten. Zu der damaligen Zeit wurde die Vipassana-Meditation und daraus die Anapana-Meditation immer populärer und ich entschloss mich, wenn schon nicht körperlichen Sport, dann doch mal das mit dem Geist (mal sehen ob einer da ist) zu versuchen.</p>
<div id="attachment_3116" style="width: 1034px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3116" class="size-large wp-image-3116" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-02-23-tai-chi-akademie-tai-chi-die-weiche-kampfkunst_02-1024x595.jpg" alt="Ellen (vorn rechts) beim Training der großen Yang Form" width="1024" height="595" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-02-23-tai-chi-akademie-tai-chi-die-weiche-kampfkunst_02-1024x595.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-02-23-tai-chi-akademie-tai-chi-die-weiche-kampfkunst_02-150x87.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-02-23-tai-chi-akademie-tai-chi-die-weiche-kampfkunst_02-300x174.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-02-23-tai-chi-akademie-tai-chi-die-weiche-kampfkunst_02-624x363.jpg 624w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-02-23-tai-chi-akademie-tai-chi-die-weiche-kampfkunst_02.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p id="caption-attachment-3116" class="wp-caption-text">Das Tai Chi Training</p></div>
<p>Dies kam mir wieder sehr entgegen, da ich durch die Krankheit Schwierigkeiten mit dem Sprechen und mit meinem Bewegungsapparat hatte. Von hier aus war es nur ein kleiner Weg zu Yoga. Meine Behinderungen wurden weniger, aber immer noch konnte ich keine Bewegungen mit schnellen kraftvollen Abläufen ausführen. Bei einem Kuraufenthalt erwähnte einer der Ärzte wohl mehr aus Spaß ich soll doch Tai Chi machen.<br />
Tai Chi, was ist denn das? Na ja, halt so langsame Bewegungen, wie sie die Chinesen machen.<br />
Langsame Bewegungen? Was soll denn das, die mache ich doch sowieso? Egal. Wieder zu Hause hab ich mal nach Information gesucht und nichts gefunden. Mein Vater brachte mir aus der amerikanischen Bibliothek der High School ein englisches Buch mit, &#8222;The Essence And Application of Taijiquan&#8220;. Natürlich in Englisch, meine Begeisterung hielt sich in Grenzen.<br />
Ich hab ein bisschen drin rumgeblättert, einige Textzeilen gelesen und die Bilder betrachtet.<br />
Aha, ist im Ursprung eine Art der Selbstverteidigung und Kampf. Super! Genau was ich suche, langsam bewegen, kämpfen und endlich wieder Sport. Also los! Vor dem Spiegel meiner Mutter wurden die Haltungen und Bewegungen versucht und schon kam der Frust.<br />
Gut. Ende. Geht so wohl nicht, aber vielleicht finde ich ja jemanden, der das schon kann und mir beibringt. Mal sehen was Judo ist, mal in Jui Jitsu reinschnuppern, Karate wurde auch angeboten, Ringen (ob griechisch oder römisch) war auch nix für mich, mein Körper war noch nicht so weit .Tai Chi war nicht zu finden. Ja, da gibt es was Chinesisches, in Sembach, also auf in den Bus und hin. Der Meister war ein kleiner farbiger Soldat, er stellte mich in die Reihe, wir waren insgesamt fünf Leute, und ab ging&#8217;s.<br />
Nix mit langsam! Liegestützen auf den Faustknöchel und das auf Betonboden! Rumrennen und mit den Beinen schlenkern, die Arme irgendwie nach vorne, zur Seite und nach unten schlagen, hochspringen und Dehnübungen.<br />
Ich war gleich fix und fertig, doch der Meister hetzte uns weiter über das Gelände. Dann endlich eine Pause. Es folgte eine Meditation. Ich hatte ja schon Erfahrung, aber im Stehen? Das war neu. Umgekehrte Bauchatmung. Den Meridianen mit der Vorstellungskraft folgen. Das fand ich sehr spannend. Es folgten zwei Jahre Schwerstarbeit für mich. Ich erlernte verschiedene Stände, Schläge, Tritte und Selbstverteidigungsanwendungen. Damals konnte ich mir nicht vorstellen, eine halbe Stunde auf einem Bein zu stehen, so wie er das bei der Meditation konnte. Doch nach und nach wuchsen meine Fähigkeiten. Leider wurde mein Unterricht dann unterbrochen, da mein mein Meister zum Millitärdienst in ein anderes Land versetzt wurde.</p>
<p>Wirklich erstaunlich war, dass meine körperlichen Beschwerden nun seit einem Jahr völlig verschwunden waren.</p>
<div id="attachment_165" style="width: 209px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-165" class="size-medium wp-image-165" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2012/11/IMG_7863-199x300.jpg" alt="Meister Adelino Rondalli, ein lächeln das von Herzen kommt." width="199" height="300" /><p id="caption-attachment-165" class="wp-caption-text">Meister Adelino Rondalli, ein lächeln das von Herzen kommt.</p></div>
<p>Hier endet der Teil 1 seiner Schilderung. Weiter geht es am nächsten Montag.<br />
Mehr über unseren Meister kannst du unter folgendem <a title="Adelino Rondalli" href="https://www.tai-chi-akademie.de/adelino-rondalli/">Link</a> erfahren.<br />
Wir hoffen diese sehr persöhnlichen und ehrlichen Zeilen haben dir Mut für deinen eigenen Weg gemacht. Teile uns doch deine Gedanken dazu mit.<br />
Wir und Meister Adelino selbst freuen und auf deine Kommentare.<br />
Bis zur nächsten Woche und der Geschichte wie aus einem Schüler ein Meister wurde.</p>
<p>Alles Gute<br />
Dein Team der Tai Chi Akademie</p>
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		<title>Kampfkunsttraining als Lebenshilfe?</title>
		<link>https://www.tai-chi-akademie.de/kampfkunsttraining-als-lebenshilfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2014 11:00:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zu unserem neuen Blogeintrag. Unser Trainer Jörg Roth möchte heute ein wenig zum Nachdenken anregen. Aus diesem Grund würden wir uns sehr freuen, wenn der folgende Text in Kommentaren diskutiert wird. Hallo Zusammen, hier ist mal wieder Jörg Roth. Ich behaupte jetzt einfach mal ganz provokant, dass das Kampfkunsttraining die Fähigkeit innehat, das Leben [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich Willkommen zu unserem neuen Blogeintrag. Unser Trainer Jörg Roth möchte heute ein wenig zum Nachdenken anregen. Aus diesem Grund würden wir uns sehr freuen, wenn der folgende Text in Kommentaren diskutiert wird.<span id="more-2629"></span></p>
<p>Hallo Zusammen, hier ist mal wieder Jörg Roth. Ich behaupte jetzt einfach mal ganz provokant, dass das Kampfkunsttraining die Fähigkeit innehat, das Leben von Menschen positiv zu verändern.</p>
<p><em>&#8222;Wieso denn das?&#8220;, wirst du wohl denken. Was hat Kampfsport mit dem normalen Alltag zu tun?</em></p>
<p>Um diese Frage zu beantworten, möchte ich die vielen Parallelen zwischen alltäglichen Lebensanforderungen sowie deren Meisterung und dem Kampfkunsttraining erläutern. In meinen 7 Jahren intensiver Kampfkunstschulung stieß ich immer wieder an meine Grenzen, musste Rückschläge hinnehmen, diese annehmen und als gegeben ertragen oder angespornt von der gestellten Anforderung die Situation aus eigener Kraft verbessern. Ich habe im Kampfkunsttraining wie auch in meiner Tätigkeit als Musiker gelernt, dass ein Mensch, der seine Ziele genau kennt, seinen Weg beharrlich und achtsam beschreitet, beinahe alles erreichen kann.</p>
<div id="attachment_2627" style="width: 1185px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2627" class="size-full wp-image-2627" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Shaolin-Tempel.jpg" alt="Ein Ziel seid meiner Jugend war das Training im Shaolin Tempel in China. Nun arbeite ich daran möglichst bald wieder dort zu trainieren. (Jörg Roth)" width="1175" height="1200" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Shaolin-Tempel.jpg 1175w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Shaolin-Tempel-146x150.jpg 146w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Shaolin-Tempel-293x300.jpg 293w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Shaolin-Tempel-1002x1024.jpg 1002w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/2-Shaolin-Tempel-624x637.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1175px) 100vw, 1175px" /><p id="caption-attachment-2627" class="wp-caption-text">Ein Ziel seid meiner Jugend war das Training im Shaolin Tempel in China. Nun arbeite ich daran möglichst bald wieder dort zu trainieren. (Jörg Roth)</p></div>
<p>Im Kampfkunsttraining braucht man folgende Dinge:</p>
<ul>
<li>Man muss immer wieder aufstehen, egal wie hart man zu Boden geht.</li>
<li>Man muss Freunde haben, denen man vertraut.</li>
<li>Man muss lernen, seine Fähigkeiten und auch seine Schwächen zu erkennen und einen Weg finden, diese bestmöglich einzusetzen.</li>
<li>Man braucht Mitmenschen, die einem hin und wieder den Weg weisen können.</li>
<li>Und man muss Schmerz ertragen können ohne zu verzweifeln oder aufzugeben.</li>
</ul>
<p>Ich bin der Meinung, dass all diese Punkte auch im alltäglichen Leben hilfreich sind, um erfolgreich zu sein oder sein Glück zu finden.<br />
Im Training wird man durch einen Schlag auf die Matte gezwungen, da man nicht achtsam war oder die Deckung vernachlässigt hat. Schmerz ist ein guter Lehrer. Der wirksamste wahrscheinlich. So ist es auch im Leben.<br />
Ein Schicksalsschlag schickt uns auf die Bretter, wir können uns nun weinend auf dem Boden wälzen oder wie ein Kämpfer beherzt aufstehen und dem nächsten Schlag des Lebens ausweichen. Vielleicht gelingt es uns sogar, ihn mit einer Finte zu parieren und schnell siegreich aus dem Ring zu steigen. Wir müssen das Leben in die Hand nehmen und aufhören, anderen die Schuld für unser Leid zu geben. Niemand ist erfolgreich, wenn er stets seine Energie damit vergeudet, vor der Verantwortung für sein Tun zu fliehen.</p>
<div id="attachment_2626" style="width: 910px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2626" class="size-full wp-image-2626" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Bodhidharma.jpg" alt="Der Weg zur Bodhidharmahöhle oberhalb des Tempels wie ein Lebensweg. Voller ausgetretener Steiler Stufen und Stolperfallen aber er ist gesäumt von wunderschöner Natur und hat ein hochliegendes Ziel." width="900" height="1200" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Bodhidharma.jpg 900w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Bodhidharma-112x150.jpg 112w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Bodhidharma-225x300.jpg 225w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Bodhidharma-768x1024.jpg 768w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/3-Bodhidharma-624x832.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><p id="caption-attachment-2626" class="wp-caption-text">Der Weg zur Bodhidharmahöhle oberhalb des Tempels wie ein Lebensweg. Voller ausgetretener Steiler Stufen und Stolperfallen aber er ist gesäumt von wunderschöner Natur und hat ein hochliegendes Ziel.</p></div>
<p>Im Training kommt es immer wieder dazu, dass mir Schüler erklären wollen, warum sie nicht üben konnten. Die Antwort ist doch ganz einfach, weil es nicht wichtig genug für sie war.<br />
Es liegt nicht an der Hausaufgabe, es liegt nicht am Job. Nur an der eigenen Entscheidung. Natürlich gibt es Schüler, die normalerweise immer fleißig sind, dort kommt es auch mal vor, dass die Zeit zum Üben fehlte. Das kommt jedoch nur selten vor und ist etwas völlig anderes, als wenn der Trainer jede Woche andere Ausreden zu hören bekommt, warum es wieder nicht geklappt hat. Eben so ist es im Leben oder?</p>
<p>Wenn man seine Lebenszeit und seine Kraft mit Ausreden und dem Verstecken von Schwächen vergeudet, ist es, wie wenn ein Känpfer mit einer Verletzung in den Ring steigt und die ganze Zeit nur damit beschäftigt ist, diese zu verstecken. Ein geschulter Gegner kann die Schwachstelle dennoch sehen und zu seinem Vorteil nutzen. Einen solchen Kampf kann man nur gewinnen, wenn man sich der Schwäche zwar bewusst ist, sie aber nicht als Handicap ansieht. Manchmal findet man sogar einen Weg, wie man sie siegreich nutzen kann.</p>
<p>In einem der Rocky-Filme sagte Sylvester Stallone folgenden Satz: &#8222;Im Ring gewinnt nicht der Stärkere, es gewinnt der, der öfter aufsteht als der andere.&#8220; Ich möchte dir &#8211; ob Kampfkünstler oder Lebenskünstler &#8211; die Kraft wünschen, immer wieder aufzustehen, auch wenn das Leben stärker zuschlägt, als du es deiner eigenen Meinung nach vertragen kannst. Steh auf und mach dein Ding mit Beharrlichkeit und Achtsamkeit. Ich bin überzeugt, du wirst siegreich sein.</p>
<p>Nun möchte ich mit einem Auszug eines Songtextes zum Ende kommen:</p>
<p>Band: Survivor<br />
Song: With a burning heart</p>
<p><em>In the warriors code</em><br />
<em> There&#8217;s no surrender</em><br />
<em> Though his body says, &#8222;Stop&#8220;</em><br />
<em> His spirit cries, &#8222;Never&#8220;</em></p>
<p><em>Deep in our soul</em><br />
<em> A quiet ember</em><br />
<em> Knows it&#8217;s you against you</em><br />
<em> It&#8217;s the paradox that drives us on</em></p>
<p><em>It&#8217;s a battle of wills</em><br />
<em> In the heat of attack</em><br />
<em> It&#8217;s the passion that kills</em><br />
<em> The victory is your&#8217;s alone</em></p>
<div id="attachment_2625" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2625" class="size-full wp-image-2625" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu.jpg" alt="Wenn etwas Spaß macht, ist es egal wie anstrengend es ist. Mit Begeisterung kann man Schmerzen und Leid überwinden und beherzt über sich selbst hinauswachsen. " width="1200" height="800" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu-150x100.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu-300x200.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu-1024x682.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu-624x416.jpg 624w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/05/4-Kinder-Kung-Fu-120x80.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2625" class="wp-caption-text">Wenn etwas Spaß macht, ist es egal wie anstrengend es ist. Mit Begeisterung kann man Schmerzen und Leid überwinden und beherzt über sich selbst hinauswachsen.</p></div>
<p>Schreibe mir doch deine persönliche Meinung zu dieser kleinen Gleichung. Gern kannst du den Beitrag auch teilen und mit deinen Bekannten und Freunden diskutieren. Was du gelesen hast, ist meine Erfahrung, meine Weltsicht, es muss nicht die deine sein oder werden, aber vielleicht bringt sie dich ein bisschen zum Nachdenken. Wenn dem so sein sollte habe ich alles erreicht, was ich mir mit diesem Eintrag erhofft habe.</p>
<p>Alles Gute und einen wundervollen Tag wünscht euch<br />
Jörg Roth<br />
Trainer für Kung fu<br />
Tai Chi Akademie e.V. Kaiserslautern</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie finde ich einen guten Kampfkunstlehrer?</title>
		<link>https://www.tai-chi-akademie.de/wie-finde-ich-einen-guten-kampfkunstlehrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2014 12:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Alea der Bescheidenen]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kung Fu]]></category>
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		<category><![CDATA[Kung Fu Kaiserslautern]]></category>
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		<category><![CDATA[Shi Yan Yao]]></category>
		<category><![CDATA[Sifu Adelino Rondalli]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo Zusammen, in diesen folgenden Zeilen, möchte ich auf eine der Fragen eingehen, die mir auf Tour oder online immer wieder gestellt werden. Wie finde ich einen guten Kampfkunstlehrer? Meine Suche nach einem guten Lehrer war sehr einfach. Ich bekam einen Gutschein über einen Tai-Chi Kurs geschenkt. Nach dem Probetraining fühlte ich mich in unserem Verein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zusammen, <span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">in diesen folgenden Zeilen, möchte ich auf eine der Fragen eingehen, die mir auf Tour oder online immer wieder gestellt werden.<span id="more-2108"></span></span></p>
<p>Wie finde ich einen guten Kampfkunstlehrer?</p>
<p>Meine Suche nach einem guten Lehrer war sehr einfach. Ich bekam einen Gutschein über einen Tai-Chi Kurs geschenkt. Nach dem Probetraining fühlte ich mich in unserem Verein sehr wohl und entschied mich dort zu bleiben und ein Schüler von Meister Adelino Rondalli zu werden.<br />
Es war eine klare Bauchentscheidung, und genau so soll es meiner Meinung auch sein.<br />
Es gibt unglaublich viele Kampfkunststile und noch mehr verschiedene Lehrer, mit den unterschiedlichsten Ansätzen und Wegen diese zu unterrichten.<br />
Und das ist auch gut so, denn es gibt auch genau so viele verschiedene Schüler und jeder sollte für sich entscheiden, welche Schule und welcher Lehrer für ihn selbst am Besten ist.<br />
Es gibt nichts lehrreicheres als Begeisterung und Vertrauen. Das heisst: Vertraut man einem Lehrer und ist begeistert von seiner Person und seiner Art zu lehren, dann ist man sicher bei dem besten den man finden kann.<br />
Natürlich gibt es meiner Meinung auch Dinge, die mich immer wieder skeptisch werden lassen.<br />
Z.B. trifft man in Kampfkunstschulen immer wieder auf Lehrer und Trainer, denen es wichtiger ist auf ihren Status und Ihre Auszeichnungen hinzuweisen als zu Lehren.<br />
Ich bin hier sehr traditionell eingestellt.<br />
Nicht ein Gürtel macht einen Menschen zum Lehrer oder Meister, sondern sein wirken, sein Wissen und ganz wichtig seine Taten.<br />
Zu diesem Thema möchte ich euch noch einige Sätze meiner beiden Meister mit auf den Weg geben.</p>
<div id="attachment_2109" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2109" class="size-full wp-image-2109" alt="Jörg Roth in China" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Jörg-Roth-im-Shaolintempel-China.jpg" width="1200" height="900" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Jörg-Roth-im-Shaolintempel-China.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Jörg-Roth-im-Shaolintempel-China-150x112.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Jörg-Roth-im-Shaolintempel-China-300x225.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Jörg-Roth-im-Shaolintempel-China-1024x768.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Jörg-Roth-im-Shaolintempel-China-624x468.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2109" class="wp-caption-text">Jörg Roth in China</p></div>
<p>Adelino Rondalli:<br />
In China sagt man: Ein Gürtel hält die Hose fest! Nicht mehr und nicht weniger!<br />
Shi Yan Yao:<br />
Zum Meister wird man nicht durch einen Lehrer, sondern durch die Schüler die einem folgen.  Die Schüler entscheiden, wer wirklich Meister ist und wer nicht. Dazu braucht es keine Urkunden und keinen Gürtel.<br />
Ich hoffe ich konnte Euch mit diesem kleinen Blog eure Entscheidung welcher Lehrer der bessere ist erleichtern und möchte noch darauf hinweisen, dass es sich ebenso mit der Art und dem Stil der Kampfkunst verhält.<br />
Hierzu habe ich auch einen sehr schönen Satz, der in meinen Augen alles zu diesem Thema aussagt. Er stammt im Original aus dem Film Fearless von Jet Li, ich möchte ihn jedoch noch ein wenig weiter ausführen:<br />
Die Kampfkunst ist wie Tee, es gibt unglaublich viele verschiedene Arten, diese sind weder schlechter noch besser als andere, sie entspringen alle der Natur und sind wundervoll. Die Entscheidung welche Sorte die Beste ist, ist eine subjektive Entscheidung und sollte von jedem selbst getroffen werden. Ohne eine andere Sorte in ihrer Schönheit und Vollkommenheit zu schmälern.</p>
<div id="attachment_2111" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2111" class="size-full wp-image-2111" alt="Adelino Rondalli beim Training" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Sifu-Adelino-Rondalli-Meister-der-Tai-Chi-Akademie-Kaiserslautern.jpg" width="1200" height="800" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Sifu-Adelino-Rondalli-Meister-der-Tai-Chi-Akademie-Kaiserslautern.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Sifu-Adelino-Rondalli-Meister-der-Tai-Chi-Akademie-Kaiserslautern-150x100.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Sifu-Adelino-Rondalli-Meister-der-Tai-Chi-Akademie-Kaiserslautern-300x200.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Sifu-Adelino-Rondalli-Meister-der-Tai-Chi-Akademie-Kaiserslautern-1024x682.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Sifu-Adelino-Rondalli-Meister-der-Tai-Chi-Akademie-Kaiserslautern-624x416.jpg 624w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/02/Sifu-Adelino-Rondalli-Meister-der-Tai-Chi-Akademie-Kaiserslautern-120x80.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2111" class="wp-caption-text">Adelino Rondalli beim Training</p></div>
<p>Ich wünsche Euch allen viel Erfolg und Spaß bei der Suche eures Meisters und eurer lieblings Tee Sorte.<br />
Alles gute und viel Spaß beim trainieren und beim meistern aller Schwierigkeiten</p>
<p>Euer<br />
Jörg Roth</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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