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	<title>Shi Yan Cheng Archives - Tai Chi Akademie Kaiserslautern</title>
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	<description>Verein für Tai Chi Chuan, Kung Fu, Qi Gong und chinesische Kultur</description>
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		<title>Ein wichtiger Schritt für unseren Trainer, Jörg Roth</title>
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		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2015 14:00:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zu unserem neuen Blogeintrag im heutigen Text erzählt dir unser Trainer, Jörg Roth, von einem für Ihn sehr wichtigen Schritt in seiner buddhistischen Ausbildung. Innerhalb der nächsten Wochen werden wir beginnen in unserem Verein einen Meditations- und Übungskreis für alle interessierten Mitglieder unserer Akademie einzurichten. Dieser Meditationskreis wird von Jörg Roth geleitet. Da [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3530" style="width: 1510px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3530" class="size-full wp-image-3530" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-1.jpg" alt="Jörg Roth im Shaolintempel in China 2013" width="1500" height="1122" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-1.jpg 1500w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-1-80x60.jpg 80w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-1-300x224.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-1-1030x770.jpg 1030w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-1-705x527.jpg 705w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-1-450x337.jpg 450w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /><p id="caption-attachment-3530" class="wp-caption-text">Jörg Roth im Shaolintempel in China 2013</p></div>
<h6><strong>Herzlich Willkommen zu unserem neuen Blogeintrag</strong></h6>
<p>im heutigen Text erzählt dir unser Trainer, Jörg Roth, von einem für Ihn sehr wichtigen Schritt in seiner buddhistischen Ausbildung.<br />
Innerhalb der nächsten Wochen werden wir beginnen in unserem Verein einen Meditations- und Übungskreis für alle interessierten Mitglieder unserer Akademie einzurichten. Dieser Meditationskreis wird von Jörg Roth geleitet. Da nicht alle unsere Mitglieder an der buddhistischen Seite des Shaolin Kung Fu interessiert sind, möchten wir den Schülern, die mehr über alle Aspekte dieser Kultur lernen möchten, einen Rahmen bieten dies außerhalb des normalen Kung Fu Trainings zu verwirklichen. Jörg wird am 25. Mai gemeinsam mit unserem Schüler Jaap, für 3 Wochen in den Shaolintempel in China reisen. Dort werden sie während des kompletten Zeitraums an dem Kung Fu- und Qi Gong Training der Mönche sowie an deren täglicher buddhistischer Praxis teilzunehmen. Als Chan-Schüler von Xuefeng Shi Yan Cheng, kann sich Jörg Roth im kompletten Shaolin Kloster frei bewegen und an allen Zeremonien der Mönche teilnehmen. Wie er zum offiziellen Schüler wurde wird er dir nun schildern.</p>
<h6>Mein nächster Schritt</h6>
<p>Am Abend des 13. Februar 2015 fuhr ich in das weit entfernte Berlin/Frohnau, um Meister Yan Cheng zu besuchen. Mein Mentor hatte mich eingeladen um im Rahmen eines Exerzitiums meine vierfache Zuflucht zu nehmen. Ich war sehr aufgeregt und versuchte die komplette Fahrt über, den Satz in meinen Kopf zu bekommen, den ich für die Zeremonie brauchen würde.<br />
&#8222;Wenn es Euch nicht missfällt, bitte ich Euch, mein Freund und Lehrer zu sein, denn ich weiß nichts von dem, in welchem Ihr Meister seid.&#8220;</p>
<p>Gegen 17.30 Uhr kam ich endlich am Seminarhaus in Frohnau an und die Aufregung stieg noch weiter. Nach einer herzliche Begrüßung durch Shi Yan Cheng wurde eine heiße Suppe ausgeschenkt. Das tat sehr wohl und sorgte dafür, dass endlich auch meine ruhelosen Gedanken in Frohnau ankamen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Essen war es an der Zeit, die Straßenkleidung abzulegen und die braune Leinenrobe anzuziehen. Wieder stieg die Aufregung in mir, schließlich sollte heute Abend ein großer Schritt auf meinem Weg als buddhistischer Schüler erfolgen. Alsbald sammelten sich alle Seminarteilnehmer vor der Eingangspforte des Übungsraumes. Shi Fu Yan Cheng entrollte eine Schriftrolle und hängte sie an den Türpfosten. Auf dem Wandbild war in chinesischer Kalligraphie &#8222;Xuan Fo Chang&#8220; (Buddha Auswahlort) zu lesen. Die Tür war ab diesem Moment nicht mehr nur eine Tür sondern eine Barriere für unsere Sorgen und das tägliche Treiben unserer Welt. Um diese Barriere zu durchschreiten, wurde uns eine Aufgabe gegeben, die aus einer überlieferten Changeschichte stammt. Dort durchschritten die chanbuddhistischen Schüler die Pforte der Höhle von Maitreya, einer sagenumwobenen Höhle aus der Mythenwelt des alten China. Um diese Barriere hinter sich zu lassen, mussten sie in einer tiefen Verbeugung und mit einem kraftvollen Chi-Laut auf den Lippen durch den Eingang schreiten. Wir taten es Ihnen gleich und so betraten alle Schüler, nach und nach den Ort der Praxis. Mit diesem Ritual begann das Exerzitium.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach der Abendzeremonie und einer längeren Meditation war es an der Zeit für den gemeinsamen Tee und meine Zufluchtnahme zu Meister Yan Cheng. Die vierfache Zuflucht ist das Annehmen der 3 Juwelen der buddhistischen Lehre und darüber hinaus die rituelle Annahme des Schülers durch seinen Meister. Erst mit der 4-fachen Zuflucht ist der Schüler Teil der Familie des Meisters.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3531" style="width: 153px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3531" class="size-medium wp-image-3531" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-2-143x300.jpg" alt="Die Schriftrolle am Eingang des Übungsraumes &quot;Xuan Fo Chang&quot; (Buddha Auswahlort)" width="143" height="300" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-2-143x300.jpg 143w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-2-38x80.jpg 38w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-2-490x1030.jpg 490w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-2.jpg 714w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-2-336x705.jpg 336w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-2-450x945.jpg 450w" sizes="(max-width: 143px) 100vw, 143px" /><p id="caption-attachment-3531" class="wp-caption-text">Die Schriftrolle am Eingang des Übungsraumes &#8222;Xuan Fo Chang&#8220; (Buddha Auswahlort)</p></div>
<p>Als der Tee gereicht wurde, nahm ich die Schale des Meisters an mich und lies mir das heiße Wasser reichen. Als einen Teil meines Geschenkes an meinen zukünftigen Lehrer, hatte ich einen Teesieb in der Form von Buddhas Hand und einen sehr hochwertigen Yasmintee besorgt. Diesen goss ich in der Schale des Meisters auf, lies das Teesieb eine halbe Minute im Wasser verweilen und entnahm dann den Tee. Nun kniete ich mich neben Meister Yan Cheng und hielt ihm die gefüllte Teeschale mit beiden Händen entgegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann begann ich mit der Bitte um Zuflucht.</p>
<p>&#8222;Wenn es Euch nicht missfällt, bitte ich Euch, mein Freund und Lehrer zu sein, denn ich weiß nichts von dem, in welchem Ihr Meister seid.&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf diese erste Frage gab es keinerlei Reaktion, Shifu Yan Cheng saß aufrecht und regungslos. Ich wiederholte meine Bitte und erneut blieb jedliche Reaktion aus. Ich spürte wie ich selbst und auf die anderen Teilnehmer unruhig wurden. Besonders die Anspannung von meinem Freund Heng Yu war förmlich zu spüren. Erneut hob ich die Teeschale zu Meister Yan Cheng und wiederholte die Bitte:</p>
<p>&#8222;Wenn es Euch nicht missfällt, bitte ich Euch, mein Freund und Lehrer zu sein, denn ich weiß nichts von dem, in welchem Ihr Meister seid.&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Langsam hob der Shifu den Blick, schenkte mir ein leichtes Lächeln, nahm die Schale und Trank. Dieser Moment war etwas ganz besonderes. Ich fühlte mich erleichtert und wohl. Die Anwesenden atmete hörbar durch und die Anspannung wich aus dem Raum. Meister Yan Cheng bedankte sich für den vorzüglichen Tee und ich nahm die Gelegenheit war, ihm nun auch den Rest meines Geschenkes zu überreichen. Eine kleine aber sehr schön klingende Klangschale. Shifu Yan Cheng bedankte sich dafür und ich mich bei Ihm für sein Vertrauen und seine Geduld.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es war getan, ich hatte meine 4 fache Zuflucht, also zum Buddha, zum Dharma, zum Sangha und zu Meister Yan Cheng genommen. Ich möchte meinen Freunden und Mitschülern für das Mitfiebern bei der Zeremonie, Meister Yan Cheng für das Annehmen meiner Bitte und Dir für Dein Interesse an meiner Schilderung danken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_3532" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3532" class="size-medium wp-image-3532" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-3-200x300.jpg" alt="Meister Shi Yan Cheng und sein Schüler Heng Qian Zhi" width="200" height="300" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-3-200x300.jpg 200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-3-53x80.jpg 53w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-3-685x1030.jpg 685w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-3.jpg 998w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-3-469x705.jpg 469w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015-04-10-tai-chi-akademie-blog-Shaolin-Kaiserslautern-3-450x676.jpg 450w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><p id="caption-attachment-3532" class="wp-caption-text">Meister Shi Yan Cheng und sein Schüler Heng Qian Zhi</p></div>
<p>Mit der Zuflucht erhielt ich einen Namenszusatz, der die Zugehörigkeit zur buddhistische Linie, der Dao Jun Familie von Meister Yan Cheng, ersichtliche macht. Mein voller buddhistischer Schülername ist nun Heng Qian Zhi.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wünsche allen Lesern viel Freude, Achtsamkeit und alles Gute<br />
Jörg Roth</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über die gemeinsame Reise unserer beiden Abenteurer und die genaue Aufstellung des geplanten Meditationkreises werden wir in kommenden Blogeinträgen berichten.<br />
Gerne stehen wir wie immer zur Verfügung, um deine Fragen zu dem Thema zu beantworten und freuen uns über das Teilen des Textes. Gerne kannst du uns auch einen Kommentar hinterlassen.<br />
Wir wünschen dir alles Gute und sagen bis zum nächsten Mal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Team des Tai Chi Akademie e.V. Kaiserslautern</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Lehre vom Buddha</title>
		<link>https://www.tai-chi-akademie.de/die-lehre-vom-buddha/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2015 12:00:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herzlich Willkommen zum neusten Eintrag im Blog, der Tai Chi Akademie Kaiserslautern. Es ist uns eine große Freude, dir einen Text anbieten zu können, der uns von Shi Yan Cheng, dem buddhistischen Lehrer und Mentor unseres Trainers Jörg Roth, zur Verfügung gestellt wurde. Shi Yan Cheng praktiziert seit 1969 lernend und lehrend Chan, Daoyin Shu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlich Willkommen zum neusten Eintrag im Blog, der Tai Chi Akademie Kaiserslautern.<br />
Es ist uns eine große Freude, dir einen Text anbieten zu können, der uns von Shi Yan Cheng, dem buddhistischen Lehrer und Mentor unseres Trainers Jörg Roth, zur Verfügung gestellt wurde.<span id="more-3076"></span><br />
Shi Yan Cheng praktiziert seit 1969 lernend und lehrend Chan, Daoyin Shu und Gongfu. Als Chan-Mönch der 34. Shaolin Generation leitet er die Eremitage im Bambushain, das erste und einzige Zentrum für Shaolin Caodong Chan. Shi Yan Cheng ist der erste Europäer der offiziell im Auftrag vom Muttertempel, eigene Schüler als Mitglieder der 35. Generation von Shaolin benennen darf.<br />
Und nun möchten wir das Wort an ihn selbst übergeben. Viel Freude mit dem Buddhadharma</p>
<h3>Zusammenfassung der Lehre vom Buddha</h3>
<p><a href="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-3079" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-02.jpg" alt="2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-02" width="199" height="200" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-02.jpg 497w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-02-150x150.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-02-298x300.jpg 298w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-02-120x120.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /></a>Die Lehre vom Buddha, auch Buddhadharma genannt, ist die Lehre vom So-Sein und weder Religion noch Philosophie, sondern eine Wirklichkeitslehre. Als Religion fehlen ihr drei Grundbegriffe als letzte erklärende Werte: der Gottes-, Glaubens- und Seelenbegriff. Sie ist keine Philosophie, denn sie leitet zur Aufhebung, zur Überwindung des diskursiven Denkprozesses an.<br />
Der Buddhadharma ist wissenschaftliche Erforschung der Gesetzmäßigkeit menschlicher Natur auf ethischer Grundlage durch die Mittel der Sinnen-Disziplin, des Klar-Bewusstseins und der besonderen Arbeitsmethode der Kontemplation.</p>
<h3>Die Grundlagen der Lehre</h3>
<p>Die Lehre vom Buddha beruht auf einer tiefgreifenden Analyse der Welt und ihrer Gesetzmäßigkeit und zeigt einen sich daraus ergebenden Weg zur Aufhebung des Leidens im Leben des Einzelnen durch rechte Erkenntnis und rechtes Handeln. Der Buddha sagt:<br />
Eines nur zeige ich immer wieder: Das Leiden, die Entstehung des Leidens, die Aufhebung, des Leidens und den zur Aufhebung des Leidens führenden Weg.<br />
Das sind die Vier Edlen Wahrheiten im Buddha-Dharma. Als Ursache des Leidens nennt er das Nicht-Wissen, aus dem Gier, Hass und wahnvolles (nicht wirklichkeitsgemäßes) Denken entstehen. Sie bewirken ein Haften an falschen Vorstellungen, das immer zu Leiden führen muss. Unter diesem Gesichtspunkt müssen alle Schriften verstanden werden. Leiden ist hierbei nicht eng zu sehen. Auch Freude ist ein Leiden im Sinne von positiv empfundenem Erleiden von Sinneseindrücken.<br />
Der Kern der Lehre vom Buddha enthält keine metaphysischen Spekulationen, Glaubenshaltungen oder Gottesvorstellungen. Sie werden respektiert und geduldet, solange sie dem Menschen noch eine Hilfe sind. Um spekulative Missdeutungen seiner Lehre zu vermeiden, gab der Buddha den Kalamas folgende Weisung:<br />
Richtet euch nicht nach Hörensagen, nicht nach landläufigen Meinungen und Autorität von (heiligen) Schriften, nicht nach Spekulationen und Schlussfolgerungen, nicht nach sinnfälligen Theorien und liebgewordenen Ideen, nicht nach dem Eindruck persönlicher Vorzüge und nicht nach der Autorität des Meisters! Wenn ihr vielmehr selber erkennt: „Diese Dinge sind unheilsam, verwerflich, werden von Verständigen getadelt, führen, wenn verwirklicht, zu Unheil und Leiden“ – dann sollt ihr sie ablehnen &#8230; und wenn ihr selber erkennt: „Diese Dinge sind heilsam, annehmbar &#8230;“ dann solltet ihr sie euch zu eigen machen.</p>
<h3>Die grundlegenden Erkenntnisse</h3>
<p>Alles Geschehen und alle Erscheinungen sind das Ergebnis eines ständigen dynamischen Prozesses und deshalb ausnahmslos vergänglich, unbeständig. Ein Anfang und ein Ende dieser Dynamik der Welt sind nicht zu erkennen.<br />
In diesem Geschehen ist kein statisches Ich, keine Seele erkennbar (Anattâ-Lehre).<br />
Alles Geschehen folgt ausnahmslos dem Gesetz von Ursache und Wirkung (paticcasamuppada).<br />
Alles Leben strebt nach Wohlerleben, und auch Menschen sind Wesen, die nach Wohl streben und Wehe meiden. Unter Wohl ist zunächst allgemein das Bewusstwerden angenehmer Empfindungen zu verstehen, die in der Regel aus der Harmonie zwischen dem einzelnen Menschen und der im Augenblick wirksamen Umwelt entstehen.<br />
Das Gesetz von Ursache und Wirkung bestimmt auch den Lebensweg des Menschen. Es ist deshalb entscheidend und wichtig, die inneren und äußeren Bedingungen zu erkennen, zu beachten und danach zu handeln. Das Schicksal des Menschen hängt somit von seinen eigenen richtigen Vorstellungen und dem entsprechenden Handeln ab. Daraus ergibt sich, dass es kein Fremdverschulden und kein stellvertretendes Leiden geben kann.<br />
Im Bewusstwerden entsteht die Welt ausschließlich über den Sinnesorganprozess von Berührung, Wahrnehmung, Empfindung, Bewusstwerden. Hierbei wird auch das Gehirn als Sinnesorgan aufgefasst, das die anderen Sinneseindrücke zu Vorstellungen, Begriffen und Worten ordnet. Diesen Prozess nennt man Geist. Es heißt deshalb im Dhammapada:<br />
Vom Geiste geh&#8217;n die Dinge aus, sind geistgeboren, geistgeführt.<br />
Es gibt drei Umwege zur Erkenntnis: Die Schrift, die Sprache und das Denken. Der direkte Weg ist spontanes Sehen des So-Seins (tathata), das den gesamten Menschen erfasst.</p>
<h3>Die auf den Erkenntnissen beruhenden Weisungen</h3>
<p>Wenn gesagt wird: »Es lebe der Mensch zu seinem Wohl, zu anderer Wohl, zu beider Wohl«, so ist hier ein Wohlstreben gemeint, das keine negativen Folgen haben kann, weil sonst auch das angestrebte beständige Wohl nicht erreichbar ist. Die Befolgung dieser Weisung setzt eine klare Erkenntnis der jeweiligen Situation und die Beherrschung – möglichst die Aufhebung – von Gier, Hass und wahnvollem Denken im handelnden Menschen voraus.<br />
Die hierfür zu übende und einzunehmende menschliche Grundhaltung wird in den Brahma Vihara als Einheit von Güte, Verstehen, Freude, Gleichmut beschrieben.<br />
Das letzte Ziel des Weges ist, in der Welt zu leben, ohne von ihr leidvoll berührt zu werden (Nirvana).<br />
Der beste Weg dorthin – oft wird gesagt der einzige – ist der Weg der Achtsamkeit (satipatthana). Er besteht aus rechter Erkenntnis, rechter Gesinnung, rechter Rede, rechtem Tun, rechtem Lebensunterhalt, rechter Anstrengung, rechter Achtsamkeit, rechter Sammlung. Dieser Weg ist auch als der Achtfache Pfad bekannt.<br />
Die geübte Schulungsmethode ist die Methode des reinen Beobachtens, des intuitiven wortlosen Erkennens, der Meditation.<br />
Rechtes wortloses Erkennen ist zunächst wertfreies Erkennen des So-Seins (tathata) der jeweiligen Situation, des aktuellen Tatbestandes. Erst dann können die Möglichkeiten für richtiges Handeln betrachtet werden. Die Meditation soll zu Klarbewusstwerden führen. Da sie aber beim Anfänger leicht außer Kontrolle geraten und zu Halluzinationen führen kann, soll sie möglichst nicht ohne einen erfahrenen Lehrer intensiv geübt werden.<br />
Im täglichen Leben soll man die permanente Meditation pflegen, »die Achtsamkeit vor sich hertragen«. Das bedeutet z. B., dass man sich übt, nie »in Gedanken« woanders zu sein, sondern die Aufmerksamkeit stets voll bei seinem augenblicklichen Tun, bei seiner augenblicklichen Situation zu halten.<br />
Das Ergebnis ist eine wirklichkeitsgemäße spontane Erkenntnis der jeweils aktuellen Situation (Vipassana, Klarblick) und dadurch richtiges leidfreies Handeln bis zum endgültigen Erlöschen des Bewusst-Werde-Prozesses, den wir als Tod (paranirvana) bezeichnen.<br />
Aus der Eremitage im Bambushain wünsche ich meinem Schüler Heng Qian (Jörg Roth), der Tai Chi Akademie Kaiserslautern und allen Lesern, Frieden und Gutheit.<br />
Von Herz zu Herz,<br />
Shi Yan Cheng</p>
<p><a href="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-3080" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-03.jpg" alt="2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-03" width="193" height="200" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-03.jpg 482w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-03-144x150.jpg 144w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-19-tai-chi-akademie-shi-yan-cheng-03-289x300.jpg 289w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" /></a></p>
<p>Mit diesem Gruß möchten wir den heutigen Blog Abschliessen.<br />
Wir bedanken uns recht herzlich bei Shi Yan Cheng für diesen lehrreichen und anregenden Text und möchten nun von dir wissen, was die Zeilen bei dir ausgelöst haben. Schreib uns einfach, welche Fragen zu diesem Thema dich schon lange umtreiben oder gerade in dir aufgestiegen sind. Jörg Roth wird diese dann an seinen Mentor weiterleiten und gemeinsam mit Ihm beantworten.<br />
Wie immer freuen wir uns über Mails, Kommentare und das Teilen dieses Beitrags.</p>
<p>Bis zum nächsten mal</p>
<p>Dein Team der<br />
Tai Chi Akademie Kaiserslautern</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vom Müssen und Können</title>
		<link>https://www.tai-chi-akademie.de/vom-muessen-und-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2014 11:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Zusammen, am 31.05.2014 fand in Kaiserslautern, ein Workshop mit Dharma-Meister Yan Cheng statt. Wir waren natürlich dabei und unsere Katrin hat das Ereignis in den folgenden Zeilen zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen. Dass der Chan-Buddhismus auch heute allgegenwärtig ist, möchte ich an diesem kleinen Einblick in einen ganz besonderen Tag meines Lebens aufzeigen, aber [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Zusammen,<br />
am 31.05.2014 fand in Kaiserslautern, ein Workshop mit Dharma-Meister Yan Cheng statt. Wir waren natürlich dabei und unsere Katrin hat das Ereignis in den folgenden Zeilen zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen.<span id="more-2675"></span></p>
<p>Dass der Chan-Buddhismus auch heute allgegenwärtig ist, möchte ich an diesem kleinen Einblick in einen ganz besonderen Tag meines Lebens aufzeigen, aber zuerst: Was macht eine Geschichte zu einer guten Geschichte? Genau, drei Mal Müssen, ein Mal Können. Denn die Geschichte muss uns von Anfang an interessieren, sie muss uns durchweg fesseln, sie muss unerwartet zu Ende gehen und sie kann uns zum Nachdenken anregen. Also möchte ich euch eine Geschichte erzählen, aber entscheidet selbst, ob dies eine Gute ist:</p>
<p>Es ist Samstag Morgen, ein ganz normaler Morgen, er fühlt sich nicht wie Wochenende an, denn ich muss um sieben Uhr aufstehen. Warum? Weil heute eben kein ganz normaler Samstag Morgen ist, denn heute geht es nach Kaiserslautern zu meinem zweiten Chan Workshop von Shi Yan Cheng. Also, auf gehts! Fertigmachen und durch die noch leeren Straßen der Weltmetropole Mannheim und über den ruhig darfließenden Neckar zum Bahnhof. Dieser Tag sollte ein Tag der Überraschungen werden und die Erste folgt auf dem Fuße.<br />
Am Bahnhof angekommen verpasse ich natürlich gerade um Sekunden meine Bahn und als ich mich endlich durch die vollgestopfte Bahnhofshalle gezwängt habe, kann ich gerade noch sehen, wie der Zug vom Gleis rollt. Das ist mal wieder typisch, denke ich leicht genervt und stiefele zurück in die Halle. Eine halbe Stunde warten, da kann ich mir auch noch ein Frühstück gönnen. Zehn Minuten später stehe ich mit einer Backwarentüte im Anschlag und Rosinenbrötchen im Mund glücklich auf dem Bahnsteig, als mich eine interessant gekleidete Frau skeptisch beäugt. Und zwar wirklich skeptisch. Um genau zu sein umrundet sie mich mich betrachtend. Mit unverhohlener Neugier betrachte ich sie ebenfalls, wie sie da in ihrer leuchtend blauen nonnenartigen Kleidung vor mir steht, ihre Haut, der Sonne zum Trotze, in dunklem Schokoladenbraun gefärbt. Plötzlich spricht sie mich, auf meine Brötchentüte deutend an: &#8222;Du musst doch Menschen helfen, denn deinem Handgelenk nach zu urteilen musst du doch Buddhist sein. Ich muss den nächsten Zug Richtung Mainz nehmen, kannst du mir also helfen, mein Gepäck in den Wagon zu laden?&#8220; Erst da bemerke ich, dass sie gar nicht auf die Tüte sondern meine Hand gestarrt hat und im Versuch ihr zu antworten verschlucke ich erstmal mein Brötchenstück. Darauf trage ich ihr Zeug in den Zug und verabschiede mich von ihr.<br />
Die Zugfahrt verläuft ruhig und pünktlich um zehn Uhr stehe ich voller Vorfreude und Spannung am Bahnhof Kaiserslautern, fehl nur noch Schokolade und was zum Spielen. Prompt taucht Joshua auf und gemeinsam machen wir uns auf den Weg zum Ort der Unterweisung, an dem absolut noch niemand weit und breit zu sehen ist. Aber als wir etwas später das zweite Mal den Weg zur Halle beschreiten, finden wir dort eine offene Tür und zwei offene Herzen vor, die uns begrüßen. Die Halle füllt sich und wir sind schließlich bereit zu beginnen. Wie auch letztes Mal lauschen wir ergriffen den Worten Shi Yan Chengs, die alte Lehren mit dem Heute verbinden. So erzählt er uns auch die Geschichte vom Anfang, vom Müssen und Können und davon, dass wir unsere Ziele richtig zu formulieren haben, um sie besser erreichen zu können. Zu den Lehren gesellen sich auch wieder Vorübungen für Qi Gong und das Kennenlernen der Möglichkeiten des eigenen Körpers. Auch an praktischen Demonstrationen herrscht kein Mangel und so bin ich sehr überrascht, als es schon drei Uhr wurde und sich das Seminar dem Ende neigt. &#8222;Ich will nicht, dass es zu Ende ist!&#8220;, quengelt es in meinem Kopf, als sogleich Shi Yan Cheng erläutert, dass etwas zu begehren nicht so gut ist, wie sich dazu entscheiden zu können, es gerne zu haben. Und auch ist mein Gedanke ungünstig formuliert, denn besser wäre: &#8222;Ich will, dass das Seminar noch lange weitergeht.&#8220;, also positiv formulieren, nicht negativ. Aber hey, wieder viel gelernt und darauf kommt es ja an. So neigt sich der Tag auch schon dem Ende entgegen, es war mal wieder sehr erfüllend und ich freue mich schon auf den nächsten Workshop. Nachdem nun fast vier Uhr geworden war, werden noch jede Menge Gruppenfotos gemacht und sich herzlich verabschiedet. Vier von uns, also wir drei aus der Tai Chi Akademie Kaiserslautern plus unser Motoradritter, den wir damals in Berlin kennenlernten, ließen den Tag noch mit einer Dinosafari samt Eis ausklingen. ( Dinosafari = Besuch des Gartenschaugeländes )</p>
<div id="attachment_2677" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2677" class="size-full wp-image-2677" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/06/2-Katrin-beim-Training-1.jpg" alt="2. Katrin beim Training im Shaolin Tempel in Berlin" width="1200" height="800" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/06/2-Katrin-beim-Training-1.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/06/2-Katrin-beim-Training-1-150x100.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/06/2-Katrin-beim-Training-1-300x200.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/06/2-Katrin-beim-Training-1-1024x682.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/06/2-Katrin-beim-Training-1-624x416.jpg 624w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/06/2-Katrin-beim-Training-1-120x80.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2677" class="wp-caption-text">Katrin beim Training im Shaolin Tempel in Berlin</p></div>
<p>Wieder am Kaiserslauterer Bahnhof angekommen ist die Nacht schon fast hereingebrochen und schmerzlich werde ich ein letztes Mal für diesen Tag erinnert: Ich muss den Weg nach Hause antreten &#8211; in meinen Gedanken zählt eine leise Stimme bereits mit und kommentiert: &#8222;erstes Mal Müssen&#8220;. Die Bahn muss natürlich Verspätung haben und zwanzig Minuten unmotiviert in Neustadt stehen, um auf einen eventuell zu spät kommenden ICE zu warten, von dem wahrscheinlich bis heute niemand etwas gesehen hat &#8211; wieder meldet sich die Stimme in meinem Kopf, diesmal mit sarkastischem Unterton: &#8222;zweites Mal Müssen, was kommt wohl als drittes?&#8220;. Die Leute in der Bahn müssen ihrem Unmut Luft machen, durch das ganze Abteil brüllen und wild mit unschönen Worten wie ein versehentlich in Rage geratener Berserker um sich schlagen &#8211; die Stimme kommentiert etwas ungehalten, ob der Situation, aber mit spöttischem Lachen: &#8222;Warum müssen die ausgerechnet DAS müssen? Naja, jetzt ist deine Chance gekommen, wende das Gelernte an &#8230; was KANNST du?&#8220;. Und mit einem lächeln antworte ich: &#8222;Ich kann mich davon nicht beeindrucken lassen.&#8220;, und mit diesen Worten stecke ich mir meine Kopfhörer mit Musik in die Ohren, lasse die deutsche Bahn eben Deutsche Bahn sein und erfreue mich an den Erinnerungen dieses lehrreichen Tages.</p>
<p>In diesem Sinne,<br />
eure Katrin Kowalski.</p>
<p>Wir bedanken und herzlich bei Shi Yan Cheng für den Workshop und bei Katrin für diese schönen Zeilen.</p>
<p>So lieber Leser,<br />
welches Müssen hat dich heute beschäftigt und wie bist du damit umgegangen? Welches dürfen hat dich heute begeistert?<br />
Schreib es uns einfach in einem Kommentar.<br />
Natürlich darfst du diesen Blog mit deinen Mitmenschen teilen.</p>
<p>Alles Gute und bis zum nächsten Mal<br />
dein Team der Tai Chi Akademie</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Feuer das von Herzen kommt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2014 11:00:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tagebuch vom Sonntag den 30.03.2014, Joshua Bold Sonntag, der letzte Tag unseres doch viel zu kurzen Aufenthalts im Shaolin Tempel in Berlin, begann wie jeder andere doch einfach viel zu früh. Aber ohne Frühstück liegen die Unterweisungen des Meisters Shi Yancheng doch etwas schwer im Magen. Also heißt es raus aus den Federn und unter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tagebuch vom Sonntag den 30.03.2014, Joshua Bold</p>
<p>Sonntag, der letzte Tag unseres doch viel zu kurzen Aufenthalts im Shaolin Tempel in Berlin, begann wie jeder andere doch einfach viel zu früh. Aber ohne Frühstück liegen die Unterweisungen des Meisters Shi Yancheng doch etwas schwer im Magen. Also heißt es raus aus den Federn und unter die Dusche, damit auch die letzte Müdigkeit abgeschüttelt wird. Immerhin muss jeder noch sein Zeug packen und in das Auto laden, bevor wir uns auf den Weg zum Tempel machen können. Anschließend treffen wir uns alle unten für das bereits angesprochene Frühstück. Als alle gesättigt sind und bereit für eine weitere Unterweisung im Buddhismus brechen wir auf zum Tempel.<span id="more-2617"></span></p>
<p>Dort angekommen machen wir uns daran ein paar Bilder zu schießen. Als wir den Tempel betreten werden wir wieder vom ehrwürdigen Abt Shi Yong Chuan begrüßt, der wie immer seinen Tee trinkend jeden einzelnen Besucher freundlich willkommen heißt. Nachdem er uns begrüßt hat und ein paar Worte mit Katrin auf chinesisch gewechselt hat, ziehen wir uns schnell um, um für die folgende Zeremonie bereit zu sein. Ich freue mich schon darauf was ich heute neues über mich und die buddhistische Lehre erfahren werde. Für mich ist es eine ganz neue Erfahrung sich mit dem Buddhismus auf der Ebene einer Religion oder Philosophie zu beschäftigen. Ich finde es beeindruckend, wie das Feuer von einem begeisterten Menschen zum nächsten überspringen kann und Meisters Shi Yancheng das Thema verständlich zu erklären vermag, es fast schon alltäglich erscheinen lässt, ohne ihm jedoch die Mystik zu nehmen. Als die Zeit für den Workshop gekommen ist, betreten wir wieder, wie am Tag zuvor, mit festem Zeremoniell die Dharmahalle. Dabei wirkt es weit weniger befremdlich sich vor seinem Kissen, oder Dharmasitz, zu verbeugen,als am Tag zuvor, denn mittlerweile ist klar, dass dieser Platz einem jedem von uns die Möglichkeit gibt etwas neues zu erfahren. Für den Einen ist es ein interessanter Diskurs über Religion,wohingegen andere es als eine Beobachtung über sich selbst oder die menschliche Situation sehen.<br />
Trotz dieser doch sehr philosophischen Fragen, oder gerade deswegen, kann es meiner Meinung nach nicht schnell genug los gehen. Trotzdem stehen wir alle ruhig vor unseren Kissen und warten darauf, dass alle ihren Platz gefunden haben und der Meister den Raum als letzter betreten hat.<br />
Als wir Platz genommen haben, lauschen wir einer derben und offenherzigen Fortsetzung des vorangegangen Tages. Wir erfahren von Li und Xing, die zwei Wege zur Wahrheit, den dazugehörigen Maximen und Anderem, alles gewürzt mit Anekdoten aus dem Leben, manch derbem Witz und weisen Ratschlägen. Zum Abschluss dieser Unterweisung meditieren wir noch einmal über alles, was wir Neues an Wissen und Erkenntnissen haben. Jeder von uns betrachtet seine eigene Wand, die einem jedem von uns vertrauter geworden ist. Als wir auf diese Weise den Lehrgang beenden, fühle ich mich entspannter und in mir ruhender als noch zwei Tage zuvor und ich habe den Eindruck zumindest einen kurzen Blick auf die alten Meister erhascht zu haben. Auch wenn ich mir meine Mitschüler ansehe, habe ich den Eindruck, jeder hat etwas gewinnen können. Was genau, vermag ich nicht zu sagen, aber ein jeder wirkt entspannt und bereit das Leben in Angriff zu nehmen.</p>
<div id="attachment_2619" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2619" class="size-full wp-image-2619" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/2-Shaolin-Berlin.jpg" alt="Die Abgesahnten der Tai Chi Akademie Kaiserslautern, einer fehlt er hat fotografiert. " width="1200" height="896" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/2-Shaolin-Berlin.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/2-Shaolin-Berlin-150x112.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/2-Shaolin-Berlin-300x224.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/2-Shaolin-Berlin-1024x764.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/2-Shaolin-Berlin-624x465.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2619" class="wp-caption-text">Die Abgesahnten der Tai Chi Akademie Kaiserslautern, einer fehlt er hat fotografiert.</p></div>
<p>Nach diesen für mich sehr lehrreichen Tagen verabschieden wir uns sehr herzlich vom ehrwürdigen Abt Shi Yong Chuan und dem Meister Shi Yancheng. Ich verabschiede mich nur sehr schweren Herzens von diesem Hort des Wissens, der mir in den wenigen Tagen, die ich dort verweilen durfte, doch so ans Herz gewachsen ist. Aber da hilft kein Zaudern oder Klagen, wenn wir heute noch in Kaiserslautern ankommen wollen, müssen wir langsam los, immerhin haben wir noch 7 Stunden Fahrt vor uns.</p>
<div id="attachment_2620" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2620" class="size-full wp-image-2620" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/3-Buddhismus-Berlin.jpg" alt="Die Buddhahalle des Shaolin Tempel Deutschland." width="1200" height="896" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/3-Buddhismus-Berlin.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/3-Buddhismus-Berlin-150x112.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/3-Buddhismus-Berlin-300x224.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/3-Buddhismus-Berlin-1024x764.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/3-Buddhismus-Berlin-624x465.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2620" class="wp-caption-text">Die Buddhahalle des Shaolin Tempel Deutschland.</p></div>
<p>Darum klemmt sich Jörg gleich hinter das Steuer und es geht los. Doch geistig weilt jeder noch bei dem an diesem Wochenende Erlebten und ehe wir uns versehen, müssen wir uns gleich daran machen das gelernte in der Wirklichkeit anzuwenden. Bei der Fahrt aus Berlin heraus diskutieren wir über die Erfahrungen, die jeder von uns hat sammeln können, und so gleitet die Achtsamkeit unseres Fahrers aus dem Hier und Jetzt in das Vergangene ab. Ehe wir uns versehen werden wir durch einen grellen Lichtblitz in die Gegenwart zurückgeholt. Wie konnte es auch anders sein, wir sind direkt in einen Blitzer hineingefahren. Das hat uns alle wie aus einem leichten Dämmerschlaf gerissen und die ersten Gedanken, die mir durch den Kopf gehen, sind nicht sonderlich freundlicher Natur. Doch dann besinne ich mich auf die Unterweisung und auch wenn ich mich selbst nicht für einen praktizierenden Buddhisten halte, erkenne ich doch, dass Meister Shi Yancheng mir etwas Wichtiges vermitteln konnte. Sich jetzt noch darüber aufzuregen würde nicht das geringste ändern und mich nur noch mehr aus dem Gleichgewicht bringen. So verstehe ich es als einen unmittelbaren Hinweis darauf mich auf das zu konzentrieren was unmittelbar vor mir liegt und mich nicht irgendwelchen Tagträumen hinzugeben oder in Erinnerungen zu schwelgen. Dieser Dämpfer stoppt unsere Unterhaltung erst ein wenig, aber wir nehmen sie schnell wieder auf, diesmal jedoch ohne das Hier und Jetzt aus den Augen zu verlieren.</p>
<div id="attachment_2621" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2621" class="size-full wp-image-2621" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/4-Heimfahrt-Jörg-Roth.jpg" alt="Kurz nach dem emotionalen Einbruch durch das teure Familienfoto ist auch unser Trainer Jörg wieder gut gelaunt. Schließlich haben wir für diese Fälle das ganze Wochenende geübt. " width="1200" height="900" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/4-Heimfahrt-Jörg-Roth.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/4-Heimfahrt-Jörg-Roth-150x112.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/4-Heimfahrt-Jörg-Roth-300x225.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/4-Heimfahrt-Jörg-Roth-1024x768.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/4-Heimfahrt-Jörg-Roth-624x468.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2621" class="wp-caption-text">Kurz nach dem emotionalen Einbruch durch das teure Familienfoto ist auch unser Trainer Jörg wieder gut gelaunt. Schließlich haben wir für diese Fälle das ganze Wochenende geübt.</p></div>
<p>Die weitere Fahrt verläuft ruhig und recht ereignislos, nachdem jeder seine Gedanken ausgesprochen hat. Es war ein anstrengendes Wochenende gewesen und jeder von uns hat über einiges nachzudenken. Etwa drei Stunden später zwingt uns die sinkende Tankanzeige einen kurzen Stopp einzulegen und wieder aufzutanken, bei dieser Gelegenheit wechseln wir gleich noch die Fahrer aus und so ist es jetzt an mir uns die restlichen Kilometer sicher Richtung Heimat zu chauffieren. Als wir in Mannheim ankommen, um Katrin nach Hause zu bringen, kann es keiner von uns recht glauben, dass dieses Wochenende zu Ende geht. Aber nach einer warmen Verabschiedung machen wir uns wieder auf den Weg, die Heimat ruft und jeder von uns ist von der langen Fahrt erschöpft und möchte sich einfach nur noch in die Federn hauen. Die restliche Strecke ist auch schnell überwunden und nachdem wir voneinander Abschied genommen haben bin ich auch heil froh endlich in mein Bett zu kommen und zu schlafen.<br />
Mein Fazit für dieses einmalige Erlebnis im Shaolin Tempel Deutschland in Berlin ist, dass ein jeder Mensch, der seine Begeisterung gleichsam einer Flamme in seinem Herzen trägt, vermag dieses Feuer in jedem zu entzünden, der geneigt ist ihm zu zuhören.</p>
<p>Ich freue mich darauf bald wieder nach Berlin zu reisen und neue Dinge zu erleben und zu lernen.</p>
<p>Ich wünsche dir alles Gute<br />
und immer schön locker bleiben.<br />
Euer Joshua Bold</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chan buddhistischer Workshop im Shaolin Tempel Deutschland</title>
		<link>https://www.tai-chi-akademie.de/chan-buddhistischer-workshop-im-shaolin-tempel-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2014 11:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tagebuch vom Samstag den 29.03.2014, von Kay Wicke Der Samstag in Berlin fing für einige von uns anders an als für andere. Nachdem Jörg nach mehreren Anläufen seine Tai Chi Chen Form endlich fertig lernen wollte, musste er schon um neun Uhr im Tempel sein. Wir Anderen hatten noch bis zehn Uhr Zeit, um uns [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tagebuch vom Samstag den 29.03.2014, von Kay Wicke</p>
<p>Der Samstag in Berlin fing für einige von uns anders an als für andere. Nachdem Jörg nach mehreren Anläufen seine Tai Chi Chen Form endlich fertig lernen wollte, musste er schon um neun Uhr im Tempel sein. Wir Anderen hatten noch bis zehn Uhr Zeit, um uns dann am Tempel mit ihm zu treffen. Für die Morgenzeremonie um elf wollten wir gemeinsam Kuchen besorgen. Im Januar hatten wir eine sehr gute Konditorei gefunden, die nur 5 Minuten zu Fuß entfernt liegt.<span id="more-2608"></span></p>
<p>Da viele Teilnehmer des Seminars schon da waren, einige von ihnen im Sangha, war die Zeremonie mit einer enormen Anzahl in braune Roben gehüllte Menschen gefüllt, was ein großartiges Bild abgab. Nach der Zeremonie teilten sich die Interessen der Leute im Tempel wieder. Einige blieben im Teehaus sitzen, um gesellig Kuchen zu essen, andere gingen in die angebotenen Trainingsstunden von Kung Fu, Tai Chi und Qi Gong.</p>
<div id="attachment_2611" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2611" class="size-full wp-image-2611" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/2-Shaolin-Rou-Quan.jpg" alt="Kay Wicke beim Shaolin Qi Gong in der Buddhahalle" width="1200" height="896" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/2-Shaolin-Rou-Quan.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/2-Shaolin-Rou-Quan-150x112.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/2-Shaolin-Rou-Quan-300x224.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/2-Shaolin-Rou-Quan-1024x764.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/2-Shaolin-Rou-Quan-624x465.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2611" class="wp-caption-text">Kay Wicke beim Shaolin Qi Gong in der Buddhahalle</p></div>
<p>Kurz vor Beginn des Seminars, um drei Uhr, konnten wir uns noch eine kleine Mittagspause gönnen. Mit Obst, welches wir morgens noch besorgt hatten, saßen wir in der Mittagssonne, die an diesem Tag das erste Mal richtig angenehm erfrischend und warm war. Als Vorbereitung auf das Seminar bekamen wir eine Einführung, was eigentlich eine Dharma-Halle ist. Jeder von uns nahm sich ein Sitzkissen und legte es auf den Hallenboden. Meister Shi Yancheng erklärt uns, wie wir uns in der Halle zu verhalten haben. Beim Eintreten verbeugen, zum Platz gehen, vor dem Kissen, dem sogenannten Dharmasitz, verbeugen, sich setzen und nur reden, falls wir dazu aufgefordert werden. Mit diesem Wissen beginnt dann also das Seminar auf das wir alle sehr gespannt sind.<br />
Nachdem alle sitzen und Ruhe herrscht, beginnt Meister Shi Yancheng zu erklären, was er uns in diesem Seminar überhaupt vermitteln will.<br />
Viele werden es wohl kennen, wenn man mit anderen über Religionen diskutiert. Es wird immer diejenigen geben, die den Gedanken folgen können und wollen und es wird immer diejenigen geben, die Probleme bei diesen Gedanken haben. Meister Shi Yancheng nutzt das heutige Leben, um darin Parallelen und Erklärungen für religiöse Grundsätze zu finden. Es kommt also nicht eine lange Predigt darüber, wie Chan Buddhismus funktioniert, sondern es werden Geschichten und Anekdoten erzählt, scheinbar alltägliche Fragen gestellt und all dies auf „buddhistische“ Gedanken zurückgeführt.<br />
Warum habe ich jetzt buddhistisch in Anführungszeichen gesetzt? Diese Frage lässt sich meines Erachtens und nach Meister Shi Yanchengs Meinung leicht beantworten. Eine Religion bildet nicht nur eine Glaubensgrundlage, sie bildet vor Allem eine soziale Grundlage und da ist es nicht wichtig, welcher Religion man folgt, wenn überhaupt. Die wichtigen Gedanken, die ein Miteinander ermöglichen finden sich überall wieder.<br />
Während wir Meister Shi Yancheng lauschen, erläutert er immer mehr Themen, wie Vergänglichkeit der Schönheit, die Möglichkeiten anderen Trost zu spenden, aber auch Gedankenanstöße wie man Konflikte lösen kann.</p>
<div id="attachment_2612" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2612" class="size-full wp-image-2612" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/3-Chan-Seminar-Shaolin-Tempel.jpg" alt="Der Seminarraum in der Dharmahalle. Hier lauschten wir den Worten von Shi Yan Cheng" width="1200" height="896" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/3-Chan-Seminar-Shaolin-Tempel.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/3-Chan-Seminar-Shaolin-Tempel-150x112.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/3-Chan-Seminar-Shaolin-Tempel-300x224.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/3-Chan-Seminar-Shaolin-Tempel-1024x764.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/3-Chan-Seminar-Shaolin-Tempel-624x465.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2612" class="wp-caption-text">Der Seminarraum in der Dharmahalle. Hier lauschten wir den Worten von Shi Yan Cheng</p></div>
<p>Diese ganzen Anekdoten trägt er in einer für mich sehr angenehmen Mentalität vor. Wenn man einem nicht-Rheinländer beschreiben will, wie ein solcher handelt, mag das schwer sein, aber ich werde es hier mal versuchen. Meister Shi Yancheng strahlt eine Offenheit aus, die ihm eine sehr herzliche Erscheinung gibt. Man sollte sich dann allerdings nicht wundern, wenn man auch mal einen derben aber direkten Kommentar abbekommt. Das ist dann keinesfalls böse oder verletzend gemeint. Es ist einfach eine ganz unverblümte Meinung, wie man damit umgeht, bleibt einem selbst überlassen.<br />
Diese einzigartige Zeit mit dem Meister hat uns allen etwas geschenkt, seien es ein interessanter, neuer Blick auf das alltägliche Leben, schöne Geschichten oder, eben derbe Kommentare á la „Der beste Lehrer ist Schmerz, der zweitbeste Wiederholung“.<br />
Zum Abschluss des Seminartages haben wir noch 108 Niederwerfungen in der Gruppe gemacht. 108 mal auf die Knie fallen lassen ist eine echte Herausforderung aber nach dem langen Sitzen eine willkommene Leibesübung.</p>
<div id="attachment_2610" style="width: 906px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2610" class="size-full wp-image-2610" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/1-Teehaus-Shaolin-Tempel.jpg" alt="Ein Tee auf die Lehre des Bodhidarma, im gemütlichen Teehaus des Shaolin Tempels" width="896" height="1200" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/1-Teehaus-Shaolin-Tempel.jpg 896w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/1-Teehaus-Shaolin-Tempel-112x150.jpg 112w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/1-Teehaus-Shaolin-Tempel-224x300.jpg 224w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/1-Teehaus-Shaolin-Tempel-764x1024.jpg 764w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/04/1-Teehaus-Shaolin-Tempel-624x835.jpg 624w" sizes="auto, (max-width: 896px) 100vw, 896px" /><p id="caption-attachment-2610" class="wp-caption-text">Ein Tee auf die Lehre des Bodhidarma, im gemütlichen Teehaus des Shaolin Tempels</p></div>
<p>Zum Abschluss des Tages ging es abends mit der Gruppe und den Mönchen chinesisch Essen, bei dem die Ereignisse der vergangenen Stunden erst einmal verdaut wurden.<br />
Aber auch nachdem wir mit dem Essen fertig und auf dem Heimweg waren, kreisten unsere Gedanken um die Erlebnisse des Tages.<br />
Mit einem frisch angeregten Gemüt und angefachter Begeisterung ging für uns so der Samstag mit großer Vorfreude auf den nächsten Tag zu Ende.</p>
<p>Gruß Kay Wicke und das Team der Tai Chi Akademie</p>
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