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	<title>Waffenkampf Archives - Tai Chi Akademie Kaiserslautern</title>
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	<description>Verein für Tai Chi Chuan, Kung Fu, Qi Gong und chinesische Kultur</description>
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		<title>Shaolin-Säbel-Seminar mit Shi Yan Rui</title>
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		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2014 12:00:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Und wieder ist es Blogzeit, schön das du dir wieder die Zeit nimmst um unsere neuesten Erlebnisse zu Teilen. Heute haben wir wieder eine kleine Geschichte zusammengefasst. Sie wird dir von einem Seminar und von einem sehr beeindruckenden Meister erzählen. Shi Yan Rui, der Leiter des Shaolin Kulturzentrums in Bielefeld war zu Gast im Shaolin-Kulturzentrum-Saar. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ist es Blogzeit, schön das du dir wieder die Zeit nimmst um unsere neuesten Erlebnisse zu Teilen. Heute haben wir wieder eine kleine Geschichte zusammengefasst. Sie wird dir von einem Seminar und von einem sehr beeindruckenden Meister erzählen.<span id="more-3009"></span></p>
<p>Shi Yan Rui, der Leiter des Shaolin Kulturzentrums in Bielefeld war zu Gast im Shaolin-Kulturzentrum-Saar. Mit dieser Schule verbindet uns seid einer gemeinsamen Seminarwoche die gut gepflegte Freundschaft, zwischen dem dortigen Leiter und Meister, Horst Lauck und unserem Trainer Jörg Roth. Als der Gemeinsame Freund und Lehrer Shi Yan Rui dort ein Shaolin-Säbel-Seminar anbot, war unser Trainer sofort mit von der Partie. Ausserdem konnte er 2 weitere Schüler mitbringen. Diese beiden waren Joshua und Seraina. Nach einigen Tagen Abstand von dem erlebten, möchte dir nun Seraina einen Bericht zu diesem anstrengenden aber sehr lehrreichen Tag anbieten.</p>
<p>Hallo hier ist Seraina von der Tai Chi Akademie Kaiserslautern,<br />
Hättest du Lust auf ein Säbelseminar mit Meister Shi Yan Rui, vom Shaolinkultur-Zentrum- Bielefeld?“ &#8211; Ich war etwas verdutzt, als mein Trainer Jörg mich dies fragte. Bisher hatte ich noch keine Erfahrung mit dem Säbel, beziehungsweise mein Fokus lag bisher nur auf den Faustformen. Doch ich sagte zu. Die Motivation eine Form zu erlernen war einfach zu verlockend. So saß ich am Sonntag Morgen, zusammen mit Joshua aus unserem Verein, im Auto unseres Trainers, auf dem Weg zum Shaolin-Kulturzentrum-Saar in St. Ingbert. Als wir ankamen, wurden wir herzlich von den Meistern Shi Yan Rui, Meister Horst Lauck sowie dessen Schülern begrüßt. Die Begrüßung lief etwas anders ab als gewohnt. Auf die zum Standart gewordene, höfliche Verbeugung, folgte eine feste Umarmung. Von diesem Moment an waren wir komplett integriert und in der Gruppe aufgenommen.</p>
<div id="attachment_3013" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3013" class="size-full wp-image-3013" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_02.jpg" alt="Unsere gemischte Gruppe beim Training. Wir danken Meister Horst Lauck das wir teilnehmen konnten." width="1200" height="798" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_02.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_02-150x99.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_02-300x199.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_02-1024x680.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_02-624x414.jpg 624w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_02-120x80.jpg 120w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-3013" class="wp-caption-text">Unsere gemischte Gruppe beim Training. Wir danken Meister Horst Lauck das wir teilnehmen konnten.</p></div>
<p>Dann ging es ging auch schon los. Jörg und Joshua wurden von Shi Yan Rui direkt die ersten Reihen gestellt. Ich konnte mich etwas nach hinten verkrümeln, um mehr Überblick über den Ablauf der Übungen zu erhalten. Bei den meisten sah das Drehen des Säbels so leicht und schwungvoll aus. Sie hatten scheinbar schon Erfahrung mit dem Umgang dieser schönen Waffe. Wie alles im Kung fu, oder im ganzen Leben, braucht der Umgang mit dem Säbel eben viel Zeit und Übung. Nachdem einige Bewegungen gezeigt, geübt und verstanden wurden, demonstrierte uns Meister Shi Yan Rui auch schon den Anfang der Säbelform. Ich weiß nicht, ob es anderen da ähnlich geht, aber ich frage mich jedes mal wie ich solche Perfektion mit meinem Körper umsetzen soll und ob es überhaupt möglich ist, wenn man nicht von Kindesalter an Kung fu trainiert hat. Umso mehr freut es mich wenn es hernach, trotz aller Widrigkeiten, doch klappt.</p>
<p>Wegen ein paar logistischen Hürden aufgrund der Menge der Schüler und dem gegebenen Platz wurden wir immer wieder in kleine Gruppen aufgeteilt. Dies hatte aber einen sehr hilfreichen Nebeneffekt. Man konnte mal verschnaufen oder bei den anderen zuschauen und die Form im Kopf durchgehen. Des weiteren wurde Shi Yan Rui hierbei sehr viel Zeit investiert, um jeden Schüler zu korrigieren. Noch nie zuvor habe ich einen chinesischen Meister erlebt, der sich so viel Mühe beim unterrichten gibt und mit unerschöpflicher Geduld anleitet. Nach vielen Wiederholungen, Korrekturen durch den Meister und Verbesserung der ganzen Gruppe meldete sich irgendwann der Hunger. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Jörg, Joshua und ich verabschieden uns in der einstündigen Mittagspause und gemeinsam etwas essen zu gehen. Die Kräftigung und der Moment Ruhe für Körper und Geist taten wirklich wohl, denn das neu gelernte und die viele neuen Eindrücke verlangten danach, sich setzten zu können. Nach der Pause ging es direkt weiter. Die erwartete Schwerfälligkeit und Müdigkeit vom Essen blieb, zum Glück, aus. Ich war mal wieder verblüfft, was man so alles ausschalten kann, wenn man sich wirklich auf eine Sache konzentriert. Dies galt besonders für einige Bewegungsabläufe in der Form. Bisher fielen mir hohe Sprünge immer schwer. Weder erreichte ich eine für mich zufriedenstellende Höhe, noch konnte ich die Sprungtechnik ausdauernd üben, da ich sehr schnell müde und kraftlos wurde. Hier war das anders, da mein Fokus auf der Waffe lag, dachte ich nicht darüber über die Sprungkoordination nach, weshalb mir erst spät auffiel, dass ich plötzlich hohe und saubere Sprünge meisterte. Warscheinlich war dies auch einer der Gründe, weshalb unser Trainer mich dabei haben wollte. Ich konnte mir mal wieder beweisen, dass die Grenze nicht meine körperlichen Fähigkeiten sind, sondern nur durch mein Denken erbaut werden. &#8230; Wieder eine wichtige Erkenntnis, die ich nebst der Form mit nach Hause nehmen konnte.</p>
<div id="attachment_3012" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3012" class="size-full wp-image-3012" src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_01.jpg" alt="Das herzliche Lachen von Shi Yan Rui und sein lockerer Umgang mit den Schülern machten den Tag unvergesslich." width="1200" height="798" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_01.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_01-150x99.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_01-300x199.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_01-1024x680.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_01-624x414.jpg 624w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/12/tai-chi-akademie-kaiserslautern_shaolin-seminar_01-120x80.jpg 120w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-3012" class="wp-caption-text">Das herzliche Lachen von Shi Yan Rui und sein lockerer Umgang mit den Schülern machten den Tag unvergesslich.</p></div>
<p>Auch der Nachmittag verging wie im Flug, ständig erlernten wir neue Sequenzen, und übten diese in der ganzen Gruppe. Nach jedem neu erlernten Ablauf, beharrte Shi Yan Rui darauf immer 4 Personen alleine üben zu lassen und unermüdlich zu korrigieren. Diese herzliche Mühe des Meisters spornte uns an, selbst in den kurzen Trinkpausen weiterzuüben oder sich mit den anderen Schülern über die Dao-Form auszutauschen. Gegen 16 Uhr machte sich aber doch die Erschöpfung bemerkbar. Man konnte es jedem Teilnehmer im Gesicht ablesen. Die Köpfe waren überfüllt mit neuen Eindrücken, die Beine übersäuert und die Arme schwer wie Blei. Immer öffter hörte man Shi Yan Rui ein munteres -etwas tiefer Stehen- sagen oder bekam von ihm ein wissendes auf die Schulterklopfen, beim vorbei gehen. Dann war es geschafft. Die komplette Shaolin-Dao war erlernt. Naja, erlernen müssen wir sie wohl alle zu Hause. Was aber dank der Freundlichkeit des Meisters auch leichter fallen dürfte als bei allen anderen Seminaren zuvor. Wir durften nämlich ein Video von ihm machen. Er lief also in einem moderaten aber fließenden Tempo durch die kompletten Anwendungen und wir durften filmen. Ja, er ist einfach anders als alle anderen chinesischen Meister, mit denen wir bisher gearbeitet hatte. So beenden wir zufrieden den Seminartag. Hernach werden wir noch dazu eingeladen gemeinsam mit der Gruppe, Meister Lauck und Shi Yan Rui, den Abend, beim gemeinsamen essen in einem chinesischen Restaurant, ausklingen zu lassen. Ich bin sehr dankbar, dass ich bei diesem Seminar dabei sein durfte. Ich habe sowohl Formtechnisch als auch menschlich einiges gelernt. Ich durfte selbst die Herzlichkeit von Yan Rui erfahren, von der mir sonst immer unser Trainer Jörg vorgeschwärmt hatte. Ich konnte erleben, wie die Haltung dieses Meisters Menschen dazu beflügelt, über sich hinaus zu wachsen und es ihm in seiner unerschöpflichen Güte gleichzutun. Dafür bin ich ihm Shi Yan Rui von ganzen Herzen Dankbar. Auch möchte ich mich herzlichst bei Meister Lauck dafür bedanken, dass ich an diesem Tag dabei sein durfte und auch ihn als wundervollen Menschen und Meister kennenlernen durfte.<br />
Ich hoffe, ich konnte auch dir einen kleinen Einblick von unserem lehrreichen Seminar im Shaolin-Kulturzentrum-Saar vermitteln. Danke für das Interesse. Vielleicht hast auch du schon an Seminaren dieser Art teilgenommen.</p>
<h3>Wie waren deine Erfahrungen?</h3>
<p>Viele Grüße und bis zum nächsten mal,<br />
Seraina Fey und das Team der Tai Chi Akademie Kaiserslautern</p>
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			</item>
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		<title>Waffentraining im Tai Chi Chuan und Kung Fu</title>
		<link>https://www.tai-chi-akademie.de/waffentraining-im-tai-chi-chuan-und-kung-fu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[frankheim]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2014 12:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo liebe Leser. Schon wieder ist es Montag und Zeit für unseren neuen Blogpost. Für euer Interesse bedankt sich auch dieses mal Jörg Roth von der Tai Chi Akademie Kaiserslautern. Wir kommen zu einer weiteren von euch gestellten Frage: Warum ist das Waffentraining in Tai Chi Chuan und Kung Fu wichtig? Ich möchte als erstes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Leser. Schon wieder ist es Montag und Zeit für unseren neuen Blogpost.<br />
Für euer Interesse bedankt sich auch dieses mal Jörg Roth von der Tai Chi Akademie Kaiserslautern.<span id="more-2190"></span></p>
<p>Wir kommen zu einer weiteren von euch gestellten Frage:<br />
Warum ist das Waffentraining in Tai Chi Chuan und Kung Fu wichtig?</p>
<p>Ich möchte als erstes darauf hinweisen, dass ich nur meine eigenen Erfahrungen mit euch teilen kann.<br />
Man könnte dieses Thema auch ganz einfach mit der chinesischen Standartantwort zu allen Fragen dieser Art beantworten: ES IST TRADITION!</p>
<p>Das möchte ich aber vermeiden.</p>
<p>In der Tai Chi Akademie in Kaiserslautern unterrichten wir derzeit im Tai Chi Chuan Fächer, Langschwert (Jian) und Kurzstock. Unser Meister Adelino Rondalli beherrscht aber noch einige weitere Waffenformen, z.B. die Pferdeschweifpeitsche (Tai Chi Fu Chen) aus den Wudang Bergen.</p>
<p>Im Kung Fu unterrichte ich Langstock (Yin Shou Gun), Breitschwert (Shaolin Da Dao), Feuer- und Windringe (Feng Huo Lun) und die große Hellebarde (Shaolin Guan Dao).<br />
Unser Sifu leitet darüber hinaus das Anwenndungs- und Formtraining am Kurzstock an den Mittwochabenden ab 20 Uhr.</p>
<p>Es gibt noch unglaublich viele Waffen mehr in beiden Kampfkünsten, ihren Ursprung haben diese meist in der historischen Kampfanwendung im alten China. Da stellt sich natürlich die Frage, warum soll man historisches Waffentraining in der heutigen Zeit und im Training einer friedvollen Kampfkunst erlernen?</p>
<p>Meine Meinung dazu möchte ich am Kurz- und Langstocktraining erläutern.<br />
Als ich nach 3 Jahren der Ausbildung in Handformen meine erste Langstockform bei Shi Yan Yao in Berlin erlernte, stellte ich schnell fest, dass sich auch meine Handtechniken und mein gesamtes Körpergefühl in den bisher erlernten Formen positiv veränderten. Zurück in Kaiserslautern wies mich Meister Adelino Rondalli sehr akriebisch auf die stärkere Aktivierung meiner Hüfte und das Lockerlassen der Schultern hin.<br />
Als nächstes korrigierte er immer wieder meine Stände und die Hanbewegungen.<br />
Als wir mit dem Training so weit waren, dass er mir die Erlaubnis gab diese Stockform an unsere Kung Fu Schüler weiterzugeben, hatten sich meine Bewegungsmuster grundlegend verändert. Meine Haltung und Stände waren sicherer, der Körper im gesammten lockerer und durch die stärkere Hüftaktivierung waren meine Schläge härter und schneller geworden.</p>
<p>Das Stocktraining hatte mein gesamtes Verständnis für das Kung Fu verändert und entscheidend verbessert. Ich glaube, dass diese Veränderungen meiner Fähigkeiten durch folgenden Umstand geschahen:</p>
<p>Ich war durch die Waffe und ihr Eigenleben komplett von meinem Körper abgelenkt.</p>
<p>Wie viele andere bin auch ich Perfektionist und keine meiner Leistungen ist mir gut genug. Diese Haltung treibt mich auf der einen Seite immer wieder zu Höchstleitungen, jedoch verwehrt sie mir auch allzu oft die Fähigkeit entspannt und locker zu sein.<br />
Dies zeigt sich dann in zu verkopftem und verbissenem Training, körperlichen Verkrampfungen durch innere Anspannung und Erhöhung des Ruhetonus (Ruhespannung) der Muskulatur, welche zu starken Einschränkungen der Dehnbarkeit und Verminderung der Bewegungs- und Reaktionfähigkeit führen. Also der ganz normale Wahnsinn dem man sich als Schüler egal welcher Künste immer wieder stellt.</p>
<div id="attachment_2191" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2191" class="size-full wp-image-2191" alt="Die Feuer und Wind Ringe (Feng Hou Lun), entstammen höchst wahrscheinlich der chinesischen Fabel Fengshen Yanyi, aus dem 16. Jahrhundert. " src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-fu-Kaiserslautern-Feng-Huo-Lun-11.jpg" width="800" height="1200" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-fu-Kaiserslautern-Feng-Huo-Lun-11.jpg 800w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-fu-Kaiserslautern-Feng-Huo-Lun-11-100x150.jpg 100w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-fu-Kaiserslautern-Feng-Huo-Lun-11-200x300.jpg 200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-fu-Kaiserslautern-Feng-Huo-Lun-11-682x1024.jpg 682w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-fu-Kaiserslautern-Feng-Huo-Lun-11-624x936.jpg 624w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-2191" class="wp-caption-text">Die Feuer und Wind Ringe (Feng Hou Lun), entstammen höchst wahrscheinlich der chinesischen Fabel Fengshen Yanyi, aus dem 16. Jahrhundert.</p></div>
<p>Durch die Begeisterung für die neue Technik mit dem Stock verschwendete ich keinerlei Gedanken an diese negativen Eigenschaften meiner Persönlichkeit, da diese überhaupt nicht auftraten.<br />
Ich war ganz und gar in meinem Element und zufrieden mit der neuen Aufgabe. Diese Haltung gab meinem Körper die Möglichkeit viel intuitiver und natürlicher zu reagieren, was sich auszahlte.<br />
Und so erhielt ich mit jeder weiteren Waffe neue Bewegungsmuster und Fähigkeiten in den waffenlosen Formen und Kampftechniken.</p>
<p>Besonders erstaunlich war die Veränderung nach dem Erlernen des Umgangs mit der Guan Dao, der Drachenhellebarde des sagenumwobenen General Guan Yu.<br />
Diese Waffe ist mit 6,5 Kilogramm bisher die schwerste Langwaffe meiner Sammlung.<br />
Dieses Gewicht war an sich schon eine wirkliche Herausforderung und hat mich sehr lange auf Trab gehalten. Mittlerweile ist sie zu meiner Kung Fu Lieblingswaffe geworden und begeistert mich immer noch sehr.</p>
<div id="attachment_2192" style="width: 1210px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2192" class="size-full wp-image-2192" alt="Die Guan Dao, diese Waffe soll am Ende der Han-Dynastie, von dem sagenumwobenen General Guan Yu entwickelt und geführt worden sein. " src="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-Fu-Kaiserslautern-Guan-Dao-11.jpg" width="1200" height="800" srcset="https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-Fu-Kaiserslautern-Guan-Dao-11.jpg 1200w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-Fu-Kaiserslautern-Guan-Dao-11-150x100.jpg 150w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-Fu-Kaiserslautern-Guan-Dao-11-300x200.jpg 300w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-Fu-Kaiserslautern-Guan-Dao-11-1024x682.jpg 1024w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-Fu-Kaiserslautern-Guan-Dao-11-624x416.jpg 624w, https://www.tai-chi-akademie.de/wp-content/uploads/2014/03/Kung-Fu-Kaiserslautern-Guan-Dao-11-120x80.jpg 120w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><p id="caption-attachment-2192" class="wp-caption-text">Die Guan Dao, diese Waffe soll am Ende der Han-Dynastie, von dem sagenumwobenen General Guan Yu entwickelt und geführt worden sein.</p></div>
<p>Zum Abschluss möchte ich noch einen weiteren sehr wichtigen Grund für die Verwendung der Waffentechniken im Kampfkunsttraining nennen.<br />
Es macht verdammt viel Spaß und darum geht es doch eigentlich, oder?</p>
<p>Nun würden mich natürlich eure Erfahrungen zu diesem Thema interessieren:<br />
Was ist eure Lieblingstechnik?<br />
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder ganz andere?</p>
<p>Hinterlasst einfach einen Kommentar oder schreibt über unser <a title="Kontakt" href="https://www.tai-chi-akademie.de/kontakt/">Kontaktformular</a>.</p>
<p>Alles Gute, euer Jörg Roth<br />
Tai Chi Akademie e.V. <span style="line-height: 1.714285714; font-size: 1rem;">Kaiserslautern</span></p>
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