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Kung Fu beim Cosplaytag 2018

Herzlich Willkommen zu unserem neuen Blogeintrag, 
heute möchte euch Lena ein bisschen an den Geschehnissen des 23.06.2018 teilhaben lassen. An diesem Tag gastierte unser Showteam beim Cosplaytag im japanischen Garten und konnte nicht nur mit unseren Kampfkünsten begeistern. 
Lest selbst… 
 
 

Unser Cosplayteam (mit Lena als Junkrat, aus Overwatch)

 
Hallo mein Name ist Lena und ich bin seit einem Jahr in der Tai Chi Akademie aktiv. 
 
Der diesjährige Cosplay-Tag im japanischen Garten Kaiserslautern fand am 23.06.2018 statt. Unser Showteam war mit zwei Vorführungen teil des Programms. Hier konnten wir unser Können zeigen und entführten das Publikum in unsere Welt der Kampfküste.
 
Jedoch bestand der Cosplay-Tag für uns nicht nur aus den Auftritten. Einige von uns sind selbst Cosplayer und so trafen wir uns schon gegen Mittag in unseren Kostümen, um ein bisschen Spaß zu haben. Wir mischten uns unter die Leute und nahmen mit 3 Personen sogar erfolgreich am Cosplay-Wettbewerb teil.
 
Kurz darauf mussten wir uns auch schon für die Show vorbereiten. Die Vorbereitung bestand aus einem gemeinsamen Aufwärmen auf dem Rondelle, wobei wir den anwesenden Gästen einen Einblick in unseren Trainingsablauf gewährten. So liefen wir gemeinsam eine Runde durch den japanischen Garten, führten synchron unsere Stretchkicks aus und zeigten leichte Dehnübungen,  die wichtig sind um Verletzungen zu vermeiden. 
 

Unsere klassische Aufstellung zu den dynamischen Dehnübungen.

 
Im Anschluss daran begann auch schon die erste Show.
Um uns an die Thematik der Animewelt anzupassen bestand unsere Begleitmusik aus bekannten Melodien wie z.B. dem Titelsong von Prinzessin Mononoke, einem Stück aus Naruto oder dem Soundtrack von Kung Fu Panda. 
Eingeleitet wurde die Show mit einer Fächerform aus dem Tai Chi, gezeigt von unserer Ellen.
 

Ellen bei Ihrer Fächerform als Prinzessin Mononoke

 
Gefolgt von einer Gruppe, bei der auch ich ein Teil war, welche die erste und zweite Kung Fu Form präsentierte.
Nach der Gruppe war es an Jörg welcher die Yin Shou Gun, eine Stockform, zeigte. Die Form endete mit einer kurzen gemeinsame Überleitung mit Ragib, der mit einer Großhellebarde, der Guan Dao des General Guan Yu, begeistern konnte.
 

Ragib und seine Hellebarde

 
Die Waffenkämpfer ablösend kam es jetzt zu einem inszenierten Faustkampf. Hierbei musste sich Ellen gegen 4 Angreifer verteidigen. Als sie die Gegner mit Leichtigkeit abwehren konnte, betrat Joshua die Fläche und es kam zu einer Art von “Bosskampf “. Der anmutend in Slow Motion ausgeführt wurde. Auch hier konnte sich Ellen wieder beweisen und obsiegte.
 
Zum Schluss erstürmte Jörg nochmal mit einer akrobatischen Tigerform, der Hu Quan, den Kampfplatz. 
Dann betrat noch einmal die ganze Gruppe den Rasen, um den begeisterten Applaus des Publikums entgegen zu nehmen.
 

Unser Showteam im Finale der Show

 
Als die Begeisterung nicht abebben wollte, hatte Jörg noch eine kleine Zugabe im Gepäck. Bewaffnet mit seinem Lichtschwertreplik, zeigte er eine Shaolin-Säbelform und verdeutlichte damit die enge Verbindung der chinesischen Kampfkünste und der Filmidee von George Lucas. 
 

Star Wars meets Shaolin Kung Fu …

 
Zwei Stunden später präsentierten wir unsere Show noch einmal. Jedoch hatten wir uns in der Zwischenzeit etwas einfallen lassen, um nicht eintönig zu werden. So betraten nun die Meisten von uns in Cosplay oder mit geschminkten Masken aus Animefilmen das Rondelle.  Damit konnten wir die Begeisterung der Zuschauer noch einmal steigern. Nun bin ich aber auch schon am Ende meines Berichtes und hoffe dem Einen oder Anderen hat er gefallen.
 
Alles Gute,
Lena
 
 
Hiermit bedanken wir uns bei Lena für den Bericht und ganz herzlich bei unserem Showteam. Mit Ihrem Einsatz haben sie eine ganz besondere Show und einen der Höhepunkte des Cosplaytags im japanischen Garten erschaffen. 
Nun fragen wir euch. Habt Ihr Vorschläge für unsere nächste Cosplayshow? Oder gibt es eine Kung Fu Form, die Ihr gern mal sehen möchtet? 
 
Des weiteren möchten wir darauf hinweisen, dass unser Showteam natürlich für Feste oder Schulveranstaltungen gebucht werden kann. Ob in Cosplaykostümen oder in den klassischen Kung Fu-Anzügen, das bleibt euch überlassen. Gerne bereiten wir auch passende Vorführungen zu eurem speziellen Event vor. 
 
Nun sagen wir bis zum nächsten Mal!
 
Alles Gute,
euer Team der Tai Chi Akademie Kaiserslautern 

Anhalten in unserer schnellen Welt

 
Hallo Zusammen, 
 
wir haben mal wieder einen Blogeintrag für euch. 
 
Im Sommer hielt unser Großmeister Adelino Rondalli mit der Unterstützung von Jörg Roth einen Tai Chi und Qi Gong Kurs im Japanischen Garten Kaiserslautern. 
 
Im Rahmen dieses Kurses wurden die beiden Leiter des Kurses von der Rheinpfalz Kaiserslautern (Tageszeitung) zum Thema Tai Chi und Qi Gong ausgefragt. Das Interview leitete Frau Friederike Jung, es wurde am 19.07.2017 abgedruckt und nun für uns freigegeben. 
 
Wir wünschen euch viel Freude mit dem Interview:
 
„ANHALTEN IN UNSERER SCHNELLEN WELT“
 

jeden Mittwoch Morgen trafen wir uns um 9 Uhr in diesem wundervollen Ambiente

 
Der Japanische Garten in Kaiserslautern ist die ideale Kulisse, eine Reise in die Welt der fernöstlicher Übungen zu unternehmen. 13 Frauen haben sie angetreten, um sich in einem sechswöchigen Kurs mit Qi Gong, Tai Chi Chuan und Meditation vertraut zu machen.  Ihre Lehrer sind Großmeister Adelino Rondali und Übungsleiter Jörg Roth, die beide an der Tai Chi Akademie Kaiserslautern unterrichten. In einem Interview geben sie Einblick in die chinesischen Meditations- und Bewegungsformen.
 
 
Was darf man unter Qi Gong und Tai Chi Chuan verstehen?
 
Adelino Rondalli: Qi Gong bedeutet Arbeit für oder mit der Energie. Sie stammt aus der alten Tradition des TCM. Das gilt auch für Tai Chi Chuan. Der Name Tai Chi Chuan bedeutet, das höchste Prinzip der Faust.
 
Jörg Roth: Das Qi Gong, welches mein Trainingsschwerpunkt ist, teilt sich in bewegte und unbewegte Übungen. Bei diesem Training wird mit der Vorstellungskraft und speziellen Atemtechniken gearbeitet. Der Atem ist in der chinesischen Philosophie gleichgesetzt mit der  Energie. Schon einfachste Übungen gehen vom Atem aus. Erfahrene Praktizierende benutzen beim Üben die umgekehrte Bauchatmung. Bei dieser Technik erlangt man die Fähigkeit sehr tief ins Becken zu atmen . Tai Chi Chuan und Qi Gong sind beides Kampfkunstarten. Der Unterschied zwischen Kampfkunst und Kampfsport liegt darin, dass es bei Kampfkünsten nicht um sportlichen Wettbewerb, sondern um die persönliche Entwicklung und das Perfektionieren der Übungen geht.
 
 
Was ist für Qi Gong charakteristisch?
 
Jörg Roth: Die Arbeit mit der Lebensenergie. Das Prinzip beruht darauf, dass jeder Mensch bei seiner Geburt eine bestimmte Menge an Grundenergie mitbekommt, die sich im Laufe des Lebens verbraucht. Um diesen Verbrauch zu verlangsamen, nehmen wir mit Qi Gong nutzbare Energie aus der Umgebung auf. Auf diese Weise schützen wir die Grundenergie.
 
 
Gibt es eine Verbindung zu Tai Chi Chuan?
 
Jörg Roth: Kung Fu,  Tai Chi Chuan und Qi Gong sind Grundpfeiler einer Lehre und lassen sich nicht voneinander trennen. Die Bewegungen sind oft ähnlich, unterscheiden sich aber in der Dynamik, mit der sie ausgeführt werden und darin, worauf das Augenmerk gelegt wird.
 
 
Was unterscheidet die beiden Kampfkunstarten von Meditation, die Sie ja auch im Kurs unterrichten?
 
Adelino Rondalli: Die Meditation geht mehr in den spirituellen Bereich und setzt dadurch noch mal einen anderen Akzent – wobei auch hier die Grenzen zu Tai Chi und Qi Gong fließend sind. Ziel ist es, die Gedanken zu beruhigen und den Kopf still werden zu lassen. Bei Qi Gong und Tai Chi Chuan finden dagegen bewusste Bewegungsformen statt, bei denen die Abfolge vorgegeben ist. Die Meditation ist etwas individuelles.
 
Jörg Roth: Meditation bedeutet für mich ein Anhalten unserer schnellen Welt. Ich trete dabei in einen inneren Dialog mit mir selbst, ohne jedoch die Gedanken zu kontrollieren. Ich lasse sie frei fließen. Gedanken sollen wie Wolken sein. Sie kommen und gehen. Die Stille finde ich zwischen den Gedankensträngen. Sie ist wie der blaue Himmel neben den Wolken, den ich bewusst wahrnehmen kann. Irgendwann verlor ich beim Üben das Interesse an den Wolken und erlebe somit Freiheit und Stille.
 
 
Erzählen Sie etwas zum Ablauf des Kurses. Was genau passiert beim Training?
 
Jörg Roth: An dem Kurs nehmen 13 Frauen teil. Das ist eine Größe, mit der es sich gut arbeiten lässt. Wir treffen uns um 8.30 Uhr im Zen-Garten und nehmen uns erst einmal Zeit, um anzukommen und den Alltag draußen zu lassen. Dazu gehört z.B. das Vorlesen einer kurzen Geschichte. Meist geht es um Lebenssituationen, die jeder kennt.
 
Adelino Rondalli: Im Anschluss folgt das eigentliche Training.  Wir leiten die Teilnehmerinnen an, korrigieren ihre Haltung und fragen, was sie bei den einzelnen Übungen spüren. Denn nur darauf kommt es an. Unser Ziel ist es, die Grundsysteme der Meditation und der beiden Kampfkünste Tai Chi Chuan und Qi Gong erlebbar und nutzbar zu machen.
 
 
Welche Effekte haben die Übungen auf das Wohlbefinden?
 
Adelino Rondalli: Alle drei Übungsformen sind traditionelle Systeme, die den Körper und den Geist ganzheitlich stärken. Sie bringen ihn in Balance und unterstützen die Selbstheilungskräfte. Außerdem geben sie mehr Selbstsicherheit und helfen, neue Energien schöpfen.
 
Jörg Roth: Menschen, die sich mit diesen Lehren auseinandersetzen, werden achtsamer, sich selbst und ihrer Umwelt gegenüber. Sie erkennen, dass sie sich zuerst um sich selbst kümmern müssen, um anderen nützlich zu sein.
 

der japanische Garten Kaiserslautern ermöglichte uns sogar eine Morgenmeditation im Teehaus des Parks.

 
Sind die Wirkungen wissenschaftlich nachgewiesen?
 
Adelino Rondalli: Bildgebende Verfahren haben gezeigt, dass tägliches meditieren die Gehirnströme verändert. Es werden Areale angesprochen, die sonst nicht genutzt werden. Außerdem wirken sich alle drei Übungsformen positiv auf die körperliche und geistige Balance aus. Das Training stärkt die kleine Muskulatur, die wichtig für die korrekte Ausrichtung des Skeletts ist. Davon profitieren auch ältere Leute, bei denen sich nachweislich das Sturzrisiko verringert.
 
Jörg Roth: Wenn der Körper in Balance ist, kommt auch der Geist in Balance. Sowie auch umgekehrt.
 
 
Wie haben die Frauen reagiert, die zum ersten Mal damit in Berührung gekommen sind?
 
Jörg Roth: Für alle war es neu. Sie waren durch die Bank gespannt, was passiert. Durch diese Neugierde fällt es ihnen relativ leicht, sich auf die Übungen einzulassen und darüber zu reden, was sie dabei spüren. Dies ist auch für die Lehrer sehr interessant, da ihnen jeder Schüler neue Aspekte aufzeigt. Jeder Mensch ist eben anders.
 
 
Welche Fehler können Anfänger machen?
 
Adelino Rondalli: Anders als in der Schule können und sollen sie alle Fehler machen. Nur wenn sie den Mut zum Unperfekten haben, offen sagen, wie es ihnen bei den Übungen geht und auf den Lehrer vertrauen, kann dieser ihnen weiterhelfen. Nur so kommen sie voran.
 
 
Wirkt sich die Umgebung des Japanischen Gartens auf den Kurs aus?
 
Adelino Rondalli: Ja, er gibt den Menschen die Möglichkeit, den leicht magischen Ort mit den Grundprinzipien der drei Übungsformen zu verbinden. Auch wenn der Garten nur Kulisse ist, unterstützt er die Stimmung, die sich einstellen soll.
 
Jörg Roth: Die Übungen im Zen-Garten, welcher in seinem Aufbau Inseln im Meer darstellt, werden zu etwas Besonderen. Sie bilden ein ganzheitliches Erlebnis von Achtsamkeit.
 
 
Wann sind Sie selbst zu Qi Gong und Tai Chi Chuan gekommen?
 
Adelino Rondalli: Ich selbst bin mit 14 Jahren auf Empfehlung eines Arztes zu Tai Chi gekommen. Anfangs habe ich versucht, die Kampfkunst mit Hilfe eines Buchs zu erlernen. Dieses Vorhaben scheiterte kläglich. Schließlich habe ich jemanden kennengelernt, der mir meinen ersten Einblick ermöglichte. Ich hatte weitere Lehrer, die meinen Weg festigten. An einer Schule in Bern erhielt ich meine ersten Graduierungen.
 
Jörg Roth: Ich war Ende 20 und hatte Herzprobleme, als ich einen Gutschein für Tai Chi geschenkt bekam. Dieser hat mich zur Tai Chi Akademie und Herrn Rondalli geführt. Unter seiner Leitung lerne ich seither die Kämpfkünste Chinas. Nach zwei Jahren Training konnte ich sogar die Medikamente absetzen. Innerhalb der letzten 10 Jahre erlernte ich nicht nur in Kaiserslautern Kung Fu, Tai Chi und Chi Gong, sondern auch im einzigen Shaolin Tempel Deutschlands in Berlin und direkt in China. Dort besuchte ich immer wieder den Shaolin Muttertempel in Henan und wurde Ordensmitglied. Eine weitere Chinareise führte mich in die daoistischen Wu Dang Berge, wo ich Einblick in das Kung Fu und Qi Gong der dortigen Priester erhalten konnte. Mein hauptsächlicher Lehrer ist jedoch Adelino.
 
 
Und wie wird man Großmeister?
 
Adelino Rondalli: Man muss mindestens den 5. Meistergrad erreichen und eigene Schüler zu Meistern ausgebildet haben. Außerdem benötigt man eine Lehrer- und Prüferlaubnis der eigenen Meister. Es ist ein langer Weg aber ich bin sehr froh, ihn erleben zu dürfen.
 

Ankommen und Ruhe finden. Der Zengarten war ein weiterer Trainingsort unserer Gruppe

 
Das Interview wurde durchgeführt und für uns freigegeben von Frau Friederike Jung. 
Wir bedanken uns recht herzlich für die Erlaubnis es online stellen zu dürfen. 
Des Weiteren Bedanken wir uns bei Petra Rosenzweig und dem japanischen Garten Kaiserslautern e.V. 
 
Damit sind wir am Ende unseres heutigen Eintrags angelangt. 
Habt ihr neue Anregungen gefunden oder Fragen an uns? Dann hinterlasst uns gerne einen Kommentar.
 
Bis zum nächsten Mal. 
 
 
Alles Gute, 
Euer Team der Tai Chi Akademie Kaiserslautern

Kampfkünste am Cosplaytag 2017 im japanischen Garten Kaiserslautern

 

Herzlich willkommen zu unserem neuen Blog Eintrag.

 

Heute möchten wir euch von unserem Auftritt beim Cosplaytag im japanischen Garten Kaiserslautern berichten. Unsere Schülerin Josie hat den Tag zusammengefasst. Viel Freude beim Lesen.

 

Am Samstag dem 7.8.2017 fand im japanischen Garten Kaiserslautern der diesjährige Cosplay-Tag statt. Mit im Programm waren zwei Kampfkunstvorführungen unseres Vereins. Unser Showteam zeigte sein Können und führte die Gäste durch die Welt der chinesischen Kampfkünste. Ich war als erstes Mal mit von der Partie.


Eigentlich hatten wir ein langes Aufwärmen geplant und wollten dazu einige Runden durch den Garten laufen, um einen Eindruck unseres Trainingsablaufs zu übermitteln. Diese Idee ließen wir jedoch schnell fallen. Es war einfach zu heiss. So einigten wir uns nur das Nötigste zu machen, bevor wir uns in das Auftrittsrondell begaben und dort vor dem Publikum die traditionellen Vorübungen aus dem Kung-Fu zeigten. Ich mag es sehr wenn wir synchron unsere Stretchkicks machen. Schon allein das ist für mich die erste Gruppenform.
Anschliessend begann unsere Show.

Ellen präsentierte eine Tai Chi Fächerform auf die eine Kung Fu Gruppenform folgte, bei der auch ich teilnahm. Wir hatten speziell für diesen Tag unsere Begleitmusik auf das Anime-Genre angepasst. Während Ellen sich ruhig und geschmeidig zu dem Titelsong von Prinzessin Mononoke bewegte, wurden unsere Schläge und Tritte vom Soundtrack von Kung Fu Panda getrieben. Nach der Gruppe folgte eine weitere Shaolin-Handform, welche von Yahia und Carsten vorgeführt wurde.

 

Zu einem sehr symphonischen Stück betrat Zoraya als nächstes den Rasen. Die Gäste waren von der ersten Bewegung an gefesselt. Mit einer Kung Fu Schwertform schwebte sie regelrecht durch das Rondell und wurde von Carsten mit einer Stockform abgelöst. Hier gab es ein ungeplantes Highlight der Vorführung, als Carsten nach einem kraftvollen Sprung seinen Stock auf dem Boden zerschmetterte. Es war zwar anders gedacht, aber dieses etwas abrupte Ende war definitiv sehr effektvoll und wurde mit frenetischem Applaus belohnt.

 

Seraina war als nächstes an der Reihe und zeigte eindrucksvoll den Unterschied zwischen einer Tai Chi und einer Kung Fu Form. Auch sie präsentierte eine Fächerform, jedoch kämpferischer und aggressiver als in der Tai Chi Form. Den Zuschauern wurde nun klar, dass der Fächer wirklich eine Waffe ist.

 

Zum Abschluss der Formenvorführung zeigte Ragib die Guan Dao, die schwere Hellebarde des General Guan Yu. Kurz bevor die Musik verklang demonstrierten wir noch einige Verteidigungstechniken. Yahia musste hier gegen 4 Angreifer bestehen und gab dabei einen Einblick in unser Kampfsystem.

 

Damit war unsere Show an ihrem Ende angelangt und unser Meister Markus lud die Zuschauer nun ein, einen persönlichen Einblick in die Kampftechniken zu wagen. Viele Neugierige betraten nun das Rondell und Markus nahm sich viel Zeit, um den Interessierten verschiedene Anwendungen zu zeigen und ihnen die Möglichkeit zu geben sie selbst auszuprobieren.

2 Stunden später wiederholten wir unsere Vorführung und konnten erneut viele Gäste für unsere Kampfkünste begeistern.
In der freien Zeit zwischen den beiden Vorführungen kam Seraina auf die Idee, zusammen Fotos zu machen. So hatten wir ein kleines Fotoshooting, bei dem sehr schöne Bilder entstanden.


Damit bin ich am Ende meines Berichtes und freue mich wenn er euch gefallen hat.
Alles Gute
Josi

 

 

Vielen Dank an Josi für den Bericht und alle aktiven die an den Vorführungen und den begleitenden Arbeiten am Cosplaytag teilgenommen haben. Wir hoffen euch hat der Bericht gefallen und ihr habt Freude an den schönen Bildern.

 

Damit verabschieden wir uns bis zum nächsten mal, wenn ihr Fragen zu der Veranstaltung oder unseren Vorführungen habt, könnt ihr diese natürlich in den Kommentaren stellen.

 

Euer Team von der Tai Chi Akademie Kaiserslautern

Yahias Reise in die Welt der Kampfkünste

Herzlich Willkommen zu unserem neuen Blogeintrag. In den letzten Wochen haben wieder einige unserer Schüler erfolgreich ihre Prüfungen abgeschlossen. Wir möchten allen Prüflingen für ihre Mühe danken und ihnen herzlichst zu dem ersten Schritt auf dem langen Weg zum Meister gratulieren.
 
Einer unserer Prüflinge hat uns seine Geschichte zur Verfügung gestellt. Sie beginnt in Afghanistan, lässt Sprachbarrieren hinter sich und führt schließlich bis in das Showteam unseres Vereins. 
Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen von Yahias Reise zur Kampfkunst. 
 

Yahia in Aktion

 
Hallo, ich bin Yahia Nazari. Ich bin achtzehn Jahre alt und erst seit Dezember 2014 in Deutschland. Schon als ich klein war hatte ich großes Interesse an Kung Fu. Auch in meiner Heimat Afghanistan schauten wir die Kung Fu Filme von Bruce Lee und Jackie Chan, jedoch gab es dort keine Schulen an denen man diesen Sport erlernen könnte. Ich wollte es auf jeden Fall irgendwann erlernen. Ich wollte endlich keine Angst mehr haben, wenn ich durch die Straßen gehe. Ich wollte innerlich so unerschütterlich und ausgeglichen sein, wie die Helden in den Filmen. Es ging für mich immer um viel mehr als nur den Wunsch mich verteidigen zu können.
 
Es war der Wunsch, an mir selbst zu arbeiten und meine Persönlichkeit zu formen. Also träumte ich immer wieder von meinem Weg zum Kung Fu Meister. Da ich keinen Kung Fu Unterricht in meiner Heimat finden konnte, trainierte ich alle Sportarten die mir möglich waren. So lernte ich eine gute Koordination und Körperkontrolle. Auch konnte ich meine Körperkraft verbessern. Insgeheim versuchte ich mich immer wieder an den Bewegungen aus den Kung Fu Filmen. 
 
Dann kam die große Reise nach Europa. Nachdem ich vergeblich versucht hatte, in Griechenland oder Österreich eine Bleibe zu finden, kam ich nach Deutschland. Ich wurde in einem sehr schönen SOS Kinderdorf untergebracht.
 
Die Betreuer waren sehr hilfsbereit und freundlich. Mit ihrer Hilfe lernte ich deutsch und konnte schon bald am Unterricht in der Schule teilnehmen. Meine Noten wurden immer besser und als ich immer sicherer mit dem Schulstoff wurde, begann ich mich nach einer Kampfkunstschule umzusehen. Ich hoffte endlich mal mit einem Kung Fu Meister reden zu können. Ich hatte so viele Fragen, z.B.
 hatte ich große Angst, dass ich schon zu alt sei um Kung Fu zu erlernen. 
 
Eines Abends sagte unsere Betreuerin, dass ein Kung Fu Trainer zu uns zu Besuch kommen würde, um uns die chinesischen Kampfkünste zu zeigen. Ich freute mich riesig. Meine Betreuer hatten keine Ahnung, wie lange ich davon geträumt hatte, sie waren nur von meiner Begeisterung an dem Abend verwundert. Vielleicht könnte ich endlich meinen Traum erfüllen. 
 

Auch im Showteam ist er fester Bestandteil

 
An diesem Abend führte uns der Trainer einige Kung Fu Techniken vor und ich war begeistert. Zum Abschluss bot er mir an, doch einmal beim Training vorbeizukommen und ich war so neugierig, dass ich gleich am nächsten Abend dort war. Ich hatte großen Spaß am Training, doch nicht nur das, ich lernte dort auch die Meister und viele nette Leute kennen. Ich hatte in meinem Leben bis dahin kaum Menschen getroffen, bei denen ich mich so wohl fühlte wie in diesem Kung Fu Verein.
 
Seit ungefähr zwei Jahren lerne ich nun Kung Fu und habe mehr erreicht, als ich mir zu Beginn erwartet hatte. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass man alles lernen und erreichen kann, wenn man es wirklich will. Jedoch muss man dafür kämpfen um seinem Ziel näher zu kommen und es schließlich auch zu erreichen. Am meisten gegen sich selbst… Ich habe durch mein Kung Fu Training viel an Selbstbewusstsein und Stärke dazu gewonnen. Und ich werde von Tag zu Tag selbstsicherer.
 
Ich möchte mich hier auch noch bei meinem Kung Fu Meister und meinen Trainern für all die Mühe und Unterstützung bedanken. Insbesondere bei meinem Lieblingslehrer Jörg Roth, der für mich nicht nur Trainer sondern auch Freund und Bruder wurde. Es erfüllt mich mit Stolz, ihn meinen Trainer nennen zu dürfen.  Er spornt mich an und motiviert mich schon allein durch seine Anwesenheit beim Training. Jörg verlangt viel von mir und möchte dass ich meine Ziele erreiche. Ich hoffe, dass ich seine Erwartungen in Zukunft erfüllen kann.
 
Noch eine kleine Erkenntnis, die ich für mich gefunden habe und hier mit euch hinzufügen möchte: 
Jeder Tag ist ein neuer Anfang für dich, verliere diese Zeit nicht und mach das, was du gerne machen möchtest!
 
Alles Gute 
Yahia
 
 
Vielen Dank Yahia, für deine Schilderung und dein Engagement in unserem Verein. 
Wir sind sehr froh, dass du bei uns trainierst und so hart an dir arbeitest. 
 
Nun sind wieder unsere Leser gefragt: 
 
Habt ihr euch auch schon solche sportlichen Träume erfüllen können. Welche Hindernisse lagen auf eurem Weg?
Wir freuen uns auf Eure Reiseerfahrungen.
 
Und nun bis zum nächsten mal in unserem Blog. Vielen Dank für euer Interesse. 
Alles Gute und viel Freude bei allem was ihr tut. 
Euer Team der
Tai Chi Akademie Kaiserslautern

Meditation in der Tai Chi Akademie

Herzlich Willkommen zu unserem neuen Blogeintrag.

 

Ein sehr wichtiger Bestandteil der chinesischen Kampfkünste ist die Meditation. Viele Meister beharren auf der Meinung, dass ein Schüler des Kung Fu und Tai chi Chuan niemals die Meisterschaft erlangen wird, wenn er nicht regelmäßig meditiert. In unserem Verein werden die Meditationsübungen, im Rahmen des Qi Gong Unterrichtes gelehrt.

 

Viel Freude beim Lesen.

 

Die Buddhahalle des Shui Yu Tempels in China.

Die Buddhahalle des Shui Yu Tempels in China.

 

Hallo,

Ich möchte euch zu einem Moment der Ruhe einladen.

 

Alle Teilnehmer können im Untericht 4 Arten der Meditation kennen lernen.

 

– Sitzmeditation

– Standmeditation

– Gehmeditation

– Qi Gong

 

In diesem Text möchte ich auf die Sitzmeditation eingehen. Als erstes sollte mit Sagen und Mythen aufgeräumt werden. Meiner Meinung ist es unmöglich durch Meditation und QiGong den Zustand des Schwebens zu erlangen. Die weitverbreiteten Videos von Menschen die mit ihrem Qi Angreifer ohne körperlichen Kontakt abwehren oder Papier anzünden können, sind einfach nur lächerlich. Selbst die alten Meister in China, die ich kennenlernen durfte, lachen sich schief bei solchen Videos und erklären einem dann wie dieser Trick funktioniert.

 

Meist sind eine Art Hypnose oder chemische Reaktionen im Spiel. Leichtgläubige und Praxisferne können damit schnell beeindruckt und hinters Licht geführt werden. Solche Showeffekte wären in meinen Augen auch ein sehr fragwürdiges Ziel, Meditation zu üben.

 

Es sollte darum gehen, sich selbst und anderen Menschen zu helfen. Die Übungen sollen helfen, die eigene Kraft zu spüren, neue Energie zu gewinnen, sich und seinen Geist zu heilen oder einfach nur Ruhe zu finden. Mit Hilfe der Meditation kann man den Kreisverkehr der Gedanken verlassen und in unserer schnellen Welt das Bremspedal betätigen.

 

Wer regelmäßig meditiert erhält die Fähigkeit seinem Unterbewustsein zuzuhören. Es gibt viele weitere, bewiesene, Vorteile, die durch häufiges Meditieren erreicht werden können. Diese sollte jedoch jeder Übende selbst finden, da Meditation etwas sehr Individuelles ist.

 

Auch in unseren Wäldern kann man wundervolle Plätze zum meditieren finden

Auch in unseren Wäldern kann man wundervolle Plätze zum meditieren finden

 

Nun zum Sitzen

 

Was du benötigst: (Oder genauer gesagt, was es erleichtert, eigentlich braucht man gar nichts):

– einen störungsfreien Raum, in dem ihr euch wohlfühlen könnt

– eine Decke oder ähnliches

– eine Art Sitzkissen ( Meditationskissen, eine gefaltete Decke, einige Badehandtücher usw.)

– Ruhe

 

Auf was du beim Sitzen achten solltest:

 

– Die Sitzunterlage sollte eher fest sein, damit du nicht einsinkst und eine feste Sitzposition aufrechterhalten kannst.

– Der Rücken sollte gerade sein.

 

Es geht nicht darum, wie du sitzt, sondern dass du sitzt.

Es ist besser, für den Anfang keine spezielle Sitzposition zu erzwingen. Was bringt es schon, wenn du ungeübt deine Beine in einen Lotussitz zwingst und dann vor lauter Schmerzen erst gar nicht dazu kommst, einen Meditationszustand zu erreichen. Ich selbst sitze meist in einem Schneidersitz oder in einem halben Lotussitz. Je nach Tagesform. Der Vorteil an einem halben Lotussitz oder dem Lotussitz selbst ist, dass die Knie auf der Erde ruhen, was dem Sitz eine sehr gute Festigkeit gibt.

 

Unser Trainer Jörg Roth wird unsere neuen Meditationskurse leiten

 

Eine kleine Anleitung zur Meditation

 

In den folgenden Zeilen beschreibe ich den von mir meist genutzten Weg, um eine Meditation zu erreichen. Wie oben angedeutet, ist Meditation aber etwas sehr Individuelles. Es gibt keinen richtigen und keinen falschen Weg. Nur falsche Ziele.

 

– Smartphone und Computer ausschalten. Wenn du sich dadurch sicherer fühlst, häng ein „Bitte nicht stören“ Schild an die Tür.

 

– Errichte deinen Dharmasitz ( Meditationskissen und Unterlage ), wenn du magst, kannst du Räucherwerk anzünden, oder duftende Blumen aufstellen.

 

– Verneige dich vor deinem Meditationsplatz bevor du dich setzt ( Mir selbst helfen kleine Ritualisierungen, um die Meditation schneller zu erreichen )

– Begebe dich in deine Meditationshaltung.

 

– Nun folgt das Ausrichten des Köpers. Darunter versteht man ca. eine Minute Zeit in der man seinem Körper die Möglichkeit gibt, die korrekte Meditationshaltung zu finden. Zu deutsch: Nimm dir Zeit, eine angenehme und entspannte Haltung zu finden. Überprüft, ob dein Rücken gerade ist, der Nacken aufrecht und entspannt ist. Lass deine Schultern locker hängen und versuche deine Beine so zu positionieren, dass du während des Sitzens Krämpfe vermeiden kannst. Entscheide, ob du mit offenen oder geschlossenen Augen sitzen möchtet.

 

– Das Ausrichten des Geistes: Hier gibt es die individuellsten Möglichkeiten. Meine ist das bewuste Wahrnehmen des Atems. Das Spüren des Weges den der Atem in den Körper nimmt und wie er wieder ausströmt. Manchmal konzentriere ich mich auch nur auf das Atemgefühl in meinen Nasenflügeln.

 

– Meditation. Das Ausrichten des Geistes ist schon ein Teil der eigentlichen Meditation. Nun gilt es diese Achtsamkeit auf den Atem beizubehalten und die Gedanken einfach fließen zu lassen.

 

– Das Beenden der Meditation: Nachdem man die Meditation beendet hat sollte man nicht direkt aufspringen. Bleibe noch eine Minute sitzen. Strecke die Beine aus, massiere die Gelenke ein wenig, oder klopfte wie nach einer Qi Gong Übung deinen Körper ab. Im Shaolintempel in China klopfen die Mönche, neun mal, mit geschlossenem Mund die Zähne aufeinander. Dann lassen sie die Zunge, neun mal in jede Richtung über die Zahnreihen kreisen. Als nächstes wird der Speichel im Mund gesammelt ( fühlt sich ein wenig an als würde man ein Bombon lutschen ) und hernach in 3 Teilen geschluckt. Beendet wird die Übung mit dem Abklopfen des Körpers.

 

Probleme bei der Meditation

 

– Das ständige Auftreten von sorgenvollen Gedanken oder geistigem Geschnatter:Dazu habe ich einmal einen schönen Satz gehört – Lass die Gedanken wie Wolken sein. Lass sie kommen und gehen. Erst wenn du dich ihrer annimmst, verwandeln sie sich zu Sorgen.

 

– Körperliche Schmerzen: Hier gibt es verschiedene Herangehensweisen. Ich bin immer dafür, Störungen zu beheben. Eine Meditation, bei der man darauf konzertriert ist die schmerzenden Beine oder die volle Blase zu ignorieren, ist nach meiner Meinung verschwendete Zeit. Vielen dieser Störungen geht man aber mit einem achtsamen Ausrichten des Körpers aus dem Weg. Falls es aber vorkommt rege ich dazu an, einfach kurz die Haltung zu korrigieren. Außerdem werden solche Störungen bei häufigerem Üben von alleine immer seltener. Übung macht auch hier den Meister.

 
 
Nun wünsche ich dir viel Freude beim Üben.

Alles Gute
Jörg Roth

 

 

Das war es mal wieder für heute. Solltest du Fragen zu unserem Qi Gongkurs oder der Meditationspraxis selbst haben, hinterlasse uns einfach einen Kommentar oder schreibe uns über das Kontaktformular dieser Seite. Natürlich interessieren uns wie immer auch deine Erfahrungen mit dem Thema.

 

Nun möchten wir uns für heute verabschieden und sagen Tschüss, bis zum nächsten Mal.

Dein Team der Tai Chi Akademie Kaiserslautern

Linien des Lebens

 

Herzlich Willkommen zu unserem ersten Blog im Jahr 2017. 

Wir hoffen du hattest einen wundervollen Start in das neue Jahr. 

 

In unserem Blog möchten wir dir heute eine Kurzerklärung der Meridianverläufe deines Körpers bieten. 

Unser Grossmeister Adelino Rondalli hat sich die Mühe gemacht die folgende Kurzbeschreibung zu erstellen. 

Für unsere Schüler ist dieses Wissen ein Grundpfeiler für Ihre Ausbildung. Viel Freude beim auswendig lernen.

 

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Meridiane Kurzerklärung

 

Hallo,

diese Auflistung habe ich nach dem Zerstörungsprinzip sortiert, da dieses in unserem Kampftraining angewendet wird. Die Druck-Schlagrichtungen werden nicht erläutert, da es unterschiedliche Arten gibt, die Punkte zu aktivieren. Beispiel GB 1 wird in Blickrichtung genutzt, nicht in Richtung Kopf-Körpermitte.

 

Lernhilfe

In die Linke Hand sehen, beginnend mit dem Mittelfinger,steht hier für Holz, immer einen überspringen,kleiner Finger für Erde, Zeigefinger für Wasser, Ringfinger für Feuer, Daumen für Metall. Auf die verschiedenen Kreisläufe und deren Aktivierung werde ich in späteren Texten genauer eingehen.

 

Gallenblase

Beginnt an der Kopfseite neben dem Auge, geht im Zick-Zack Kurs um das Ohr zurück zur Stirn über den Kopf an der Halsrückseite runter und weiter an der Körper-Beinaußenseite und endet am Ringzeh. Yang Meridian, 44 Punkte, Element Holz. Aktivität: 23- 01 Uhr.

 

Leber
Beginnt an der Spitze des großen Zehs, an der Beininnenseite aufwärts über den Bauch und endet an den Rippen. Yin Meridian, 14 Punkte,Element Holz, Aktivität: 01-03 Uhr.

 

Magen
Beginn direkt unter dem Auge, läuft den Hals, Körper und auf der Beinaußenseite runter und endet an der Spitze des 2. Zehs. Yang Meridian,45 Punkte, Element Erde. Aktivität: 07-09 Uhr.

 

Milz
Beginnt an der Spitze des großen Zehs, läuft an der Beininnenseite hoch zum Torso und endet seitlich am Körper. Yin Meridian, 21 Punkte, Element Erde. Aktivität: 09-11 Uhr.

 

Blase
Beginnt am inneren Ecke des Auges, über den Kopf und läuft mit zwei Linien parallel an der Wirbelsäule dann am hinteren Bein bis zum kleinen Zeh. Yang Meridian 67 Punkte, Element Wasser. Aktivität: 15-17 Uhr.

 

Niere
Beginnt an der Fußsohle läuft nach oben durch das Geschlechtsteil seitlich an der Mittellinie hoch und endet unter dem Schlüsselbein. Yin Meridian, 27 Punkte, Element Wasser. Aktivität: 17-19 Uhr.

 

Herz
Beginnt in der Achselhöhle läuft an der Seite des kleinen Fingers bis zu dessen Spitze.Yin Meridian,9 Punkte, Element Feuer, Aktivität: 11-13 Uhr

 

Perikardium/Herzbeutel
Beginnt nahe an der Brustwarze zum Arm hin,geht hoch zur Schulter, am Innenarm entlang und endet an der Spitze des Mittelfingers.Yin Meridian, 9 Punkte, Element Feuer, Aktivität: 19-21 Uhr.

 

Dreifach Erwärmer
Beginnt an der Spitze des Ringfingers, geht auf der Außenseite des Armes hoch zur Schulter, weiter auf der Rückseite der Schulter zum Kopf am Ohrrand entlang und endet an der Schläfe. Yang Meridian, 23 Punkte, Element Feuer, Aktivität: 21-23 Uhr.

 

Dünndarm
Beginnt an der Spitze des kleinen Fingers, läuft an dessen Armseite hoch über die Schulter an die Kopfseite und endet am Ohr. Yang Meridian, 19 Punkte, Element Feuer, Aktivität: 13-15 Uhr.

 

Lunge
Beginnt an der oberen Brustecke, geht auf der Innenseite des Armes runter und endet an der Spitze des Daumens. Yin Meridian mit 11 Punkten, Element ist Metall, Aktivität: 03-05 Uhr.

 

Dickdarm
Beginn an der Spitze des Zeigefingers, geht an der Daumenseite hoch über die Schulter und den Hals und endet an einer Nasenecke. Yang Meridian,20 Punkte, Element Metall, Aktivität: 05-07 Uhr.

 

Ren
Beginnt im Schritt zwischen Anus und Geschlechtsteil, läuft in der Körpermitte hoch und endet unter der Unterlippe. Extrameridian verbunden mit allen  Yin Meridianen, 24 Punkte.

 

Du
Beginn an der Spitze des Steißbeins, die Wirbelsäule aufwärts, über den Kopf und endet hinter der Oberlippe.
Extrameridian verbunden mit allen Yang Meridianen, 28 Punkte.

 

Viel Freude beim Üben. 

Mit freundlichen Grüssen, Adelino Rondalli

 

 

Dies war unsere kurze Zusammenfassung. Wir danken unserem Großmeister Rondalli für die Mühe und hoffen, dass wir mit dieser Arbeit unseren Schülern und allen TCM, sowie Kampfkünstlern eine Hilfreiche Gedankenstütze liefern konnten. Wenn du mehr über dieses Thema erfahren möchtest, zögere nicht uns zu schreiben. 

 

 

Literatur

 

Zum Selbststudium empfehlen wir immer den DTV Atlas für Akupunktur. 

 

Titel  dtv-Atlas Akupunktur
Band 3232 von dtv-Taschenbücher Nachschlagewerke
Autor Carl-Hermann Hempen
Illustriert von Ulrike Brugger
Ausgabe 13 
Verlag Dt. Taschenbuch-Verlag, 1995
ISBN 3423032324, 9783423032322

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Bis zum nächsten Mal in unserem Blog oder bei uns im Training. 

 

 

Alles Gute und viel Freude bei allem das ihr tut,

Euer Team der Tai Chi Akademie Kaiserslautern e.V. 

Der Tag an dem ich heilige Kühe schlachtete. Oder was der Aufenthalt in Wudang veränderte …

Joshua und Jörg im Purple Heaven Palace in den Wu Dang Bergen

Joshua und Jörg im Purple Heaven Palace in den Wu Dang Bergen

Hallo zusammen,
als Joshua, Adele und ich nach Wudang Shan aufbrachen, hatte ich keine Ahnung was mich erwartet.
 
Ich hätte nicht gedacht, dass ich auf dieser Reise beginnen würde Dinge zu verstehen, die unser Groß-Meister Rondalli, mir seit unseren ersten gemeinsamen Schritten nahezulegen versuchte. Auch mein Mentor Curtis Clavin Dittrich sagte mir immer wieder, dass die Härte die man heute im Shaolintempel erlernt einen Holzweg darstellt. Ich dachte immer ich hätte den Satz, „sei wie das Wasser“, einigermaßen verinnerlicht. Doch nun weiß ich, dass ich mit der Wudang-Reise diesen Weg erstmals wirklich beschritten habe.
 
Mein Lehrervater Rondalli sagte mir immer folgendes: „Kung-Fu ist nur schlecht ausgeführtes Tai Chi. Kung-Fu, Qi-Gong und Tai-Chi-Chuan müssen gemeinsam geübt werden. Man kann diese Systeme nicht voneinander trennen, wenn man sie wirklich verstehen möchte!“ In Wudang wurden auch diese Sätze mir endlich veranschaulicht.
 
In der daoistischen SengFeng Kampfkunst ist der Übergang zwischen Kung-Fu, Tai-Chi-Chuan und Qi-Gong absolut fließend. Es gibt Tai Chi Formen die wie Kung-Fu aussehen, Kung-Fu Formen die Qi-Gong ebenso beinhalten wie Schritte aus dem was wir als Tai-Chi kennen und so manche daoistische Qi-Gong-Form würde jeder Außenstehende als Tai-Chi-Chuan identifizieren.
Nun fragst du dich warum ich diesen Beitrag mit dem Satz, „Der Tag an dem ich heilige Kühe schlachtete“, eingeleitet habe. Nun, als ich bisher in China trainierte, hörte ich folgende Worte täglich, einige hundert Mal:
 

  • Falsch!
  • Härter!
  • Mehr Kraft!
  • Tiefer!
  • Schneller!

Diese Aufforderungen könnte man von einer Mobilen-App, einfach in zufälliger Reihenfolge, energisch wiedergeben lassen, um ein echtes Shaolintempel Trainingsgefühl zu erhalten. Mein Ehrgeiz trieb mich natürlich voran und gestaltete so mein Bild von Shaolin-Kung-Fu als äußere, kraftvolle und harte Kampfkunst.
 

In WuDang spiegelt sich das Streben nach Harmonie nicht nur in den Dekorationen der Räume wieder, sondern auch in der Kampfkunst

In WuDang spiegelt sich das Streben nach Harmonie nicht nur in den Dekorationen der Räume wieder, sondern auch in der Kampfkunst

Dann kam das erste Training in Wudang Shan.
Dort drangen ich folgende Anweisungen, getragen von der ruhigen Stimme meines Trainers, an mein Ohr:
 

  • Weicher!
  • Immer entspannt bleiben.
  • Geh so tief wie du dich wohl fühlst.
  • Es ist richtig, wenn es deine Form ist.
  • Jeder macht diese Form so wie es seiner Natur entspricht.
  • Ich zeige dir heute meine Form, in zwei Wochen zeigst du mir deine Form.

Kurz gesagt: „Mach dich locker!“

Spaß ist in Wudang strengstens erlaubt. Was ist die wichtigsten Frage an jedem harten Trainingstag? Genau! Was gibt es zu Essen!

Spaß ist in Wudang strengstens erlaubt. Was ist die wichtigsten Frage an jedem harten Trainingstag? Genau! Was gibt es zu Essen!

Man könnte sagen:„ In Shaolin entscheidet der Lehrer über richtig oder falsch! In Wudang wird diese Entscheidung immer vom Leben getroffen! Es ist fast so als wäre man in der Shaolinkampfkunst nur der Gast eines Banketts, in Wudang hingegen ist man der Gastgeber und der Koch des Festessens.
 

Diese Haltung ermöglicht ein völliges neues Verstehen der Kampfkunstsysteme und letztlich des eigenen Körpers. Es geht auf einmal nicht mehr darum den Meister zu kopieren oder stumpf der Tradition nach zu tanzen. Endlich ist der Schüler befreit von Dogmen und Idealbildern. Frei nach dem daoistischen Prinzip: Alles hat seine Natur und muss danach Wirken! In Wudang ist selbstständiges Denken und aktives Arbeiten mit den gezeigten Prinzipien gefragt.
 
Der Schüler soll sich und seine Persönlichkeit in den Übungen verwirklichen können. Diese Ansätze waren bei meinem Training in Shaolin meist schnell mit dem Wort, FALSCH, bestraft worden. Mal ganz ehrlich. Wie oft ist es dir schon passiert, dass du unter einem Meister eine Form erlernt hast und später, irgendwann bei einem anderen Lehrer am Unterricht teil genommen hast, wo dein jahrelang erlerntes Formenwissen sofort als falsch ausgelegt wurde. Im besten Fall wurden meine Anstrengungen dann mit dem Satz belohnt: „Wer hat dir denn das, so beigebracht?“
 
Die Erlebnisse beim Training in Wudang gaben mir eine ganz neue und bisher fremde Motivation. Ich war immer davon überzeugt, dass meine Laufbahn im Kung-Fu, altersbedingt, in einigen Jahren gänzlich dem Tai-Chi und Qi-Gong weichen müsse. Mit der Geistes- und Körperhaltung der Seng Feng Schule kann ich solche Gedanken getrost fallen lassen.
 

Um Neues zu erleben, braucht man den Mut durch fremde Tore zu schreiten. In Wudang findet man nicht nur Bauwerke sondern auch Wege ...

Um Neues zu erleben, braucht man den Mut durch fremde Tore zu schreiten. In Wudang findet man nicht nur Bauwerke sondern auch Wege …

Ich habe nun begonnen meine Shaolin-Formen den neuen Eindrücken zu unterwerfen. Das Resultat ist wundervoll.
Mehr möchte ich heute gar nicht schreiben, denn in diesen Zeilen stehen schon jetzt genügend Anregungen, die einen Kampfkünstler entweder zu Fragen, zu eigenen Ideen oder zu Selbstversuchen anregen können. Ich würde mich über deine Erfahrungen sehr freuen. Scheue dich auch nicht, diesen Text kritisch zu behandeln.
 
Wer kann schon behaupten, dass er die Kampfkünste und Ihre Traditionen komplett verstanden hat.
Wie alles im Leben sind die Ansichten eines wirklich Praktizierenden subjektiv und immer im Fluss.
 
Das Üben des Prinzips hat mich zu folgenden Denkweisen geführt. „Der Übende der seinen Geist verhärtet, muss auch damit rechnen einen verkrampften Körper sein eigen zu nennen. Wer aber sein Herz und seinen Geist für Neues offen hält und den natürlichen Lauf der Dinge achtet, der kann wahrscheinlich irgendwann verstehen was der Satz „Sei wie das Wasser“ wahrlich bedeutet. Und zwar ohne dabei zu vergessen, dass weich nicht kraftlos bedeutet! Wasser kann einen kleinen, verträumten Bach füllen aber auch als Tsunami alles nieder reißen und zerstören.
 
Am Ende habe ich noch einen Gongan aus dem alten China für dich ausgesucht:
Der Schüler fragt: „Meister, was ist das Dao (Weg)?“
Der Meister antwortet: „Schau unter deine Füsse!“
 
Ich freue mich auf deine Ideen zu diesem Thema.
Alles Gute und bis zum nächsten mal.
Vielleicht hat der Text dich dazu gebracht, über deine heiligen Kühe nachzudenken. Diese findest du sicher nicht nur in der Kampfkunst, sonder bei jedem Schritt im Alltag.
 
Viel Licht und Freude, wo auch immer deine Füsse dich hintragen.
 
Jörg Roth

Jörg und sein Trainer James auf dem Trainingsplatz der China WuDang Kung fu Akademie. http://www.daoistkungfu.com

Jörg und sein Trainer James auf dem Trainingsplatz der China WuDang Kung fu Akademie. http://www.daoistkungfu.com

Nun bist du gefragt! Schicke uns deine Eindrücke! Teile und kommentiere unseren Beitrag. Wenn du irgendwelche Fragen zu unserem Training oder unseren Lehrern hast. Scheue dich nicht die Kontaktfunktion unserer Webseite zu Nutzen.
 
Und nun …
alles Gute und viel Freude beim Training
 
dein Team der Tai Chi Akademie Kaiserslautern

Eine kleine Bilder-Reise nach Wudang Shan

The Bright Side of Life II

Hallo,
hier sind wir wieder und wir haben den 2. Teil unseres Textes über das glücklich Sein im Gepäck. Vielen Dank für die Anregungen, wir sind gespannt welche Nachrichten uns nach diesem Teil erreichen.
Und nun viel Spaß mit

The Bright Side of Life II

 
Hallo schön das du wieder dabei bist. Als letztes hatten wir über positive Beziehungen gesprochen.
Jetzt geht es weiter mit den …

Positive Emotionen

 
Ganz simpel und einfach. Je mehr positive Emotionen wir am Tag erleben, desto glücklicher fühlen wir uns am Abend. Suche Aktivitäten, die dir diese Emotionen verschaffen!
Es gibt da ein wunderschönes Projekt, das du mal ausprobieren kannst!

 

Es nennt sich 365 grateful und ich habe es von einer Australierin übernommen. Sie ist Fotografin und hat das Projekt gestartet, um sich aus einer Phase herauszuarbeiten, in der sie sich sehr niedergeschlagen gefühlt hat. Mit Erfolg! Ich fand es so eine schöne Idee, dass ich es auch ausprobiert habe. Es geht um das Gefühl der Dankbarkeit.

 

Mache jeden Tag ein Foto von etwas, für das du dankbar bist, das du schön findest, das dir Freude bereitet. Sammle diese Fotos in einem Album oder einer Collage und du wirst sehen, wie dein Blick für das Gute Tag für Tag wächst. Und wenn die 365 Tage rum sind oder dein Album voll, dann hast du etwas, in dem du immer wieder herumblättern kannst und ich verspreche, es füllt dich mit Wärme, egal wie schlecht es dir geht. In meinem Album kleben Fotos von Freunden, von Zimt auf dem Café, von einer sonnigen Wiese, von einem Marienkäfer, von aufregenden Aktivitäten, von leckerem Essen, von meinem Zuhause, von Blumen, von meiner Familie, von einem lustigen Graffiti…von großem und kleinem, das mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
 

Flow

 
Flow-Erlebnisse sind solche Momente, in denen du völlig in einer Sache aufgehst. In denen du alles um dich vergisst, Zeit und Raum, und nur in dieser einen Sache vertieft bist. Solche Momente fördern das allgemeine Glückempfinden.
 
In was kannst du so richtig eintauchen, sodass du mit deiner Tätigkeit verschmelzt? Vielleicht ins Musik machen? Ins Schreiben? Ins Kochen?
Ich habe mal eine ganze Nacht an einer Figur modelliert. Ich habe keinen Hunger, keinen Durst und keine Müdigkeit verspürt. Ich habe jegliches Zeitgefühl verloren. Dann habe ich drei Stunden geschlafen und war am nächsten Morgen vollkommen ausgeruht. Das war die intensivste Flow-Erfahrung, die ich bisher hatte.
Hast du sowas auch schon mal erlebt?

 

Wenn es einem einfach nur gut geht, vergeht die Zeit wie im Fluge. Solche Floherlebnisse kennt jeder von uns.

Wenn es einem einfach nur gut geht, vergeht die Zeit wie im Fluge. Solche Floherlebnisse kennt jeder von uns.

 

Sinnhaftigkeit

 
Hier geht es darum, seinem Tun einen Sinn zu verleihen. Indem man einen Beitrag zu etwas höherem leistet, bekommen die eigenen Handlungen eine Bedeutung und wir sind überzeugt von unserem Tun.

Dieser Punkt ist nicht ganz so leicht umzusetzen, finde ich. Sinn – das ist so schwer greifbar. Aber dennoch haben wir ein Gefühl dafür. Hast du manchmal Momente, in denen du denkst: „Das ist doch völlig sinnlos, was ich hier mache“? Das sind Tätigkeiten, die nicht richtig zufriedenstellen.
In welchen Aktivitäten siehst du Sinn und in welchen vermisst du ihn? Sport? Videospiele? Kinder?

 

Mir geben, unter Anderem, kreative Tätigkeiten, in denen ich etwas erschaffe, das Gefühl von Produktivität und Sinnhaftigkeit. Genauso wenn ich andere Menschen in etwas unterstützen kann, vor allem dann, wenn sie mich nahe stehen.
Wie ist das bei dir?

 

Kung Fu kaiserslautern_Flow 2

Leistung/ Zielerfüllung

 
Das Gefühl etwas Ordentliches geleistet zu haben oder ein bestimmtes Ziel erreicht zu haben, verschafft uns Befriedigung. Und auch hier haben wir die Möglichkeit, selbst einzugreifen.
Kennst du das schöne Gefühl, wenn man sich eine ToDo-Liste geschrieben hat und nach und nach die einzelnen Punkte durchstreicht? Genau darum geht es hier.

 

Ich mag schnelle Erfolge und habe Schwierigkeiten meine Motivation bei langfristigen Projekten aufrecht zu erhalten. Hast du ein gutes Durchhaltevermögen? Wann und warum gibst du Dinge auf? Fühlt sich das gut oder schlecht an?
 
Was mir hilft – erreichbare Zwischenziele stecken. Die Kunst dabei ist, diese Ziele so weit weg zu setzen, dass sie nah genug sind, um erfüllbar zu sein und trotzdem schwer genug, mich herauszufordern. Dann fühle ich mich motiviert und beim Erreichen Stolz.
Finde für dich das richtige Maß und mach dir deine Zielerfüllung möglich

 

Es gibt nichts schöneres als das Gefühl etwas Gutes getan zu haben und nach harter Arbeit mit Freunden zu entspannen.

Es gibt nichts schöneres als das Gefühl etwas Gutes getan zu haben und nach harter Arbeit mit Freunden zu entspannen.

Um nicht völlig den Rahmen zu sprengen, möchte ich hier einen Schnitt setzen. „Glück“ ist ein weites Feld und ich habe nun an ein paar Stellen mit dir gebuddelt. Wenn du Lust bekommen hast, an dir und deinem Glück zu arbeiten, dann nimm dir einen Bereich nach dem anderen vor, probiere dich aus und gib dir Zeit zum Entwickeln.
 
Ich habe mich in vielen Aspekten an den Modellen des Psychologen Martin Seligman orientiert, der auch einige interessante Bücher zum Thema veröffentlicht hat.
Es sind auch einige seiner Vorträge im Internet zu finden, die sehr sehenswert sind.

 

Wer etwas für Ironie übrig hat, der hat vielleicht Spaß an Watzlawicks „Anleitung zum Unglücklichsein“, in der er idiotensichere Strategien beschreibt, das eigene Unglück zu mehren.
Ansonsten erhebt dieser Text keinen Anspruch auf Vollständigkeit und garantiert keine Richtigkeit. Ich habe zu dem Thema recherchiert und mir schon viele Gedanken darüber gemacht, die aber noch immer in der Entwicklung sind. So ist dieser Text ein Zwischenstand. Ich studiere Psychologie, bin aber noch lange nicht fertig mit meiner Ausbildung. So viel zum halbfachfrauischen Hintergrund.

 

Ich hoffe ich habe dir ein paar Denkanstöße geben können und würde mich sehr über Diskussionen und Berichte von deiner Seite freuen! Hast du das Gefühl, ich hätte einen ganz wesentlichen Aspekt außer Acht gelassen? Kommt dir etwas überflüssig vor oder ist dir beim Lesen etwas ganz Neues untergekommen? Hinterlasse einen Kommentar!

 

Reflektiere, was du tust und sei achtsam. Der Rest folgt dann.
Alles Liebe,
Isabell
 
Hier ein paar Links, die z.T. Quellen und z.T. weiterführenden Information beinhalten:
 
http://www.seligmaneurope.com/index
http://positivepsychologie.eu/
http://www.dach-pp.eu/
http://www.annemarie-bitsche.at/medien/24_gluecksfaktoren_seligman.pdf
http://www.amazon.de/Anleitung-zum-Ungl%C3%BCcklichsein-Paul-Watzlawick/dp/3492221009
https://www.ted.com/talks/martin_seligman_on_the_state_of_psychology?language=de

 

So damit sind wir am Ende dieses Blogs angelangt. Wie auch das letzte mal freuen wir uns über Feedback, ein Gefällt mir oder das Teilen des Beitrages.
Vielen Dank an Isabell für den tollen Beitrag.
 
Damit sagen wir Tschüss bis in vierzehn Tagen hier bei der
 
Tai Chi Akademie Kaiserslautern e.V.

The bright side of life